Coburg
Kunstmesse Coburg

Zwei Preise und ein vierter Umschlagplatz

Auch bei der dritten Coburger Kunstmesse, dem "Umschlagplatz Coburg", konnte dank der Sponsoren der Kunstpreis "ART Coburg" vergeben werden. Er ging an Joachim Seitfudem aus dem Allgäu für seine Holzs...
Artikel drucken Artikel einbetten
Veranstalter Heiko Bayerlieb mit den ART Coburg-Gewinnern Joachim Seitfudem (links) und Flavio Apel.  Foto: Veranstalter
Veranstalter Heiko Bayerlieb mit den ART Coburg-Gewinnern Joachim Seitfudem (links) und Flavio Apel. Foto: Veranstalter
Auch bei der dritten Coburger Kunstmesse, dem "Umschlagplatz Coburg", konnte dank der Sponsoren der Kunstpreis "ART Coburg" vergeben werden. Er ging an Joachim Seitfudem aus dem Allgäu für seine Holzskulpturen in kosmischer Vision, siehe Tageblatt vom Montag. Die Jury, bestehend aus Torsten Russ, den Sponsoren Alexander Petrich und Holger Greim und den Gewinnern der Vorjahre Daniela Paulus aus Nürnberg und Ivan Gejko aus Hamburg, waren sich einig, den von Gelder und Sorg gestifteten, mit 2000 Euro dotierten 1. Preis an den jungen Künstler aus Bad Kohlgrub zu geben.
Der Sonderpreis Umschlagplatz Coburg, dotiert mit 1000 Euro (Von Poll Immobilien) ging an Flavio Apel aus Kassel. Sein Bild "Circe" war mit 12 000 Euro das teuerste Kunstwerk auf dem Umschlagplatz, was aber kein Kriterium für die Jury war. Die will Gesamtheit, die Kontinuität und Qualität der Arbeiten bewerten. Erstmals erhielten die Gewinner auch die neue ART Coburg-Trophäe, ein von Goebel produziertes Porzellanobjekt, gestaltet von dem New Yorker Künstler Billy the Artist, der kürzlich in den Pakethallen eine Live-Performance bot.
Die Messe insgesamt mit über 60 Künstlern aus der ganzen Bundesrepublik wird von Veranstalter Heiko Bayerlieb als erneuter Erfolg gewertet. Er ist stolz, Künstlern die Möglichkeit zu geben, Bilder, Skulpturen, Installationen und vieles mehr ohne Vermittlungsgebühr "unters Volk" bringen zu können.
"Die Preisspanne der angeboten Werke reichte von 15 bis 12 000 Euro, was die große Bandbreite und Vielfalt der hier gezeigten Kunst unterstreicht", so Bayerlieb. "Bei den Besucherzahlen konnten wir Dank des guten Sonntages wieder an das Vorjahr anknüpfen. Fast alle Künstler würden gerne wieder kommen. Davon abgesehen, dass viele eingegangene Bewerbungen aufgrund der vorhandenen Platzkapazität gar nicht berücksichtigt werden konnten. Man darf sich also auf eine vierte Auflage 2019 freuen". C.H.
Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren