Neudrossenfeld
Gemeinderat 2

Zuschuss zu Ball abgelehnt

Der TSV Neudrossenfeld bekommt für die nächsten drei Jahre Jugendförderung in Höhe von 5000 Euro. Auch der Schützenverein "Die alten Treuen" hatten einen Antrag auf Jugendförderung bei der Gemeinde ge...
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Der TSV Neudrossenfeld bekommt für die nächsten drei Jahre Jugendförderung in Höhe von 5000 Euro. Auch der Schützenverein "Die alten Treuen" hatten einen Antrag auf Jugendförderung bei der Gemeinde gestellt. Die Schützen werden mit 1700 Euro bedacht. Ursprünglich wollte Bürgermeister Harald Hübner die Förderung für fünf Jahre zusagen. Doch einige Gemeinderäte intervenierten und verkürzten die Förderungsdauer. Die Vereine erhalten das Geld jährlich.

Weniger freigiebig waren die Neudrossenfelder Räte gegenüber dem Antrag der Faschingsfreunde Rotmaintal. Die Faschingsfreunde führen im Kleintierzuchtverein den Bürgerball durch und baten um einen Zuschuss für die Heizkosten. "Man muss schon vier bis fünf Tage vorher heizen, um die Halle warm zu bekommen. Je nach Außentemperatur kommt man auf Kosten von 400 bis 1300 Euro", rechnete Björn Sommerer (FuG) vor. Bürgermeister Harald Hübner (CSU) schlug vor, die Veranstaltung einmalig mit 400 Euro zu bezuschussen. Der Bürgerball sei eine kulturelle Veranstaltung und ziehe Faschingslustige aus nah und fern an.

Georg Waldmann (CSU) fand, dass die vorgeschlagenen 400 Euro zu viel seien. "Ich finde es komisch, einen Antrag zu stellen und zu erklären, dass man den Bürgerball nicht mehr durchführen werde, wenn es keinen Zuschuss gibt", sagte Waldmann. "Ich hätte auch gerne eine Aufstellung der Kosten", sagte Michaela Schirmer (SPD). "Solch eine Entscheidung hat doch Grundsatzcharakter, dann müssen wir auch alle anderen Veranstaltungen bezuschussen", warnte Peter Rösch (FW).

Rösch bat Bürgermeister Harald Hübner, die Förderung aus einem persönlichen Verfügungsfonds zu nehmen. Doch dies wies Hübner von sich und betonte, dass dies gesetzeswidrig sei. Die Gemeinderäte könnten dem Bürgermeister nicht vorschreiben, was er mit dem Geld mache. "Dann stimmen wir eben ab, ob wir 300 Euro dazugeben", schlug Hübner schließlich als Kompromiss vor. Doch nur er und Björn Sommerer (FuG) befürworteten den Zuschuss. Mit zwölf Gegenstimmen wurde der Antrag abgelehnt. Alle waren sich einig, dass die Veranstalter Zahlen vorlegen müssten und dass klar sein müsse, ob ein Gewinn oder Verlust erzielt werden würde. so

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