Bamberg

Zusammen 2770 Liter Blut gespendet

50 bis 200 Mal gaben Spender aus Bamberg und Umgebung schon ihr Blut. Dafür wurden sie jetzt vom BRK-Kreisverband Bamberg in der BRK-Rettungszentrale Bamberg ausgezeichnet. Der ehrenamtliche BRK-Chefa...
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Von rechts: Oberbürgermeister Andreas Starke (Bamberg), Martin Knoblach und Peter Wolf (beide 175 Blutspenden), Georg Gratza (150 Blutspenden), Bgm. Johann Pfister (Bischberg), Johann Dorn (200 Blutspenden), Andreas Kaiser (175 Blutspenden), Dieter Lotter (verdeckt 150 Blutspenden), Evalies Meier (Vorsitzende BRK Bamberg), Bürgermeister Thomas Söder (Hallstadt) und Klaus Otto (BRK-Kreisgeschäftsführer) Foto: p
Von rechts: Oberbürgermeister Andreas Starke (Bamberg), Martin Knoblach und Peter Wolf (beide 175 Blutspenden), Georg Gratza (150 Blutspenden), Bgm. Johann Pfister (Bischberg), Johann Dorn (200 Blutspenden), Andreas Kaiser (175 Blutspenden), Dieter Lotter (verdeckt 150 Blutspenden), Evalies Meier (Vorsitzende BRK Bamberg), Bürgermeister Thomas Söder (Hallstadt) und Klaus Otto (BRK-Kreisgeschäftsführer) Foto: p

50 bis 200 Mal gaben Spender aus Bamberg und Umgebung schon ihr Blut. Dafür wurden sie jetzt vom BRK-Kreisverband Bamberg in der BRK-Rettungszentrale Bamberg ausgezeichnet.

Der ehrenamtliche BRK-Chefarzt Prof. Michael Sackmann betonte in seiner Ansprache, dass viele der anwesenden Blutspender schon zu mehrfachen Lebensrettern wurden, ohne dass sie jemals davon erfahren haben. "Trotz allen medizinischen Fortschrittes können wir bis heute Blut noch immer nicht künstlich herstellen, daher benötigen wir ganz dringend Spender", sagte der Mediziner.

Zwei von drei Bundesbürgern seien in ihrem Leben mindestens einmal auf eine Blutspende angewiesen, aber lediglich zwei bis drei Prozent aller Deutschen gingen zum Spenden. "Dabei ist es weder schmerzhaft noch gefährlich. Ganz im Gegenteil: Wer regelmäßig Blut spendet, verlängert statistisch gesehen sogar sein Leben", betonte der Chefarzt.

Dabei sei das Blutspenden verglichen mit den Anfängen in den 50er Jahren heute bedeutend einfacher und vor allem "komfortabler" geworden, ergänzte Evalies Meier, Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Bamberg. Und: "Das Rote Kreuz hofft auch weiterhin, dass uns alle Spender gewogen bleiben und noch viele weitere deren vorbildlichen Beispiel folgen werden." Oberbürgermeister Andreas Starke hob in seinem Grußwort - das er auch im Namen der anwesenden Ersten Bürgermeisterin Regina Wohlpart (Viereth-Trunstadt), Erstem Bürgermeister Johann Pfister (Bischberg), Erstem Bürgermeister Thomas Söder (Hallstadt) und Zweitem Bürgermeister Peter Deusel (Oberhaid) sprach -, die Bedeutung des Blutspendens auch als Zeichen der gelebten Nächstenliebe hervor und dankte den vielmaligen Blutspenderinnen und Blutspendern für ihren selbstlosen Einsatz.

Insgesamt kamen dieses Jahr in Bamberg, Bischberg, Hallstadt, Oberhaid und Viereth an 26 Terminen 5540 Spender zum BRK Bamberg. Sie spendeten zusammen rund 2770 Liter Blut.

Für 50 Spenden wurden 26 Personen geehrt. Bereits 75 Mal Blut gespendet haben Michael Brehm, Thomas Fleischmann, Herbert Groh, Heinrich Hohl, Thomas Kapp, Anna Pawelczak und Peter Schlauch (alle Bamberg), Anita Schütz (Bischberg), Kunigunda Olbrecht (Hallstadt), Jutta Hörner (Lisberg), Roland Fößel (Oberhaid), Hans Neuwirth (Stegaurach) und Richard Gerner (Viereth-Trunstadt).

Für 100 Spenden geehrt wurden aus Bamberg Bernhard Lorenz, aus Hallstadt Elisabeth Dötsch, Wilfried Schmitt, Andreas Schrepfer und Irmgard und Werner Taberbaus und aus Oberhaid Ottmar Schels und Hannelore Wanke.

Sechs Spender kamen bisher 125 Mal zum Blutspenden. Es sind Detlef Frank, Joachim Hinneburg, Mario Uhlig und Bernhard Weber aus Bamberg, Günther Vogel aus Kemmern und Alfred Sußmann aus Stegaurach.

Für 150 Spenden geehrt wurden bei dem Treffen Thomas Heyder und Dieter Lotter aus Bamberg, Georg Gratza und Bruno Viernekäs aus Bischberg und Robert Dorn aus Viereth-Trunstadt.

Bereits 175 Mal Blut gespendet haben Andreas Kaiser (Bamberg), Martin Knoblach (Bischberg), Peter Wolf (Hallstadt) und Gerd Pohl (Waldhufen).

Der "Spitzenreiter" mit 200 Spenden kommt mit Johann Dorn aus Lisberg. red

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