Wachenroth
wachenroth.inFranken.de  Die Sparte Mens Fashion der Firma Murk hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Der Chef dankt seinen Mitarbeitern.

Zurück in ruhigeres Fahrwasser

Die Weihnachtsfeier war für die Firma Murk der festliche Rahmen, um verdiente Mitarbeiter zu ehren. Für Reinhold Murk, Geschäftsführer der Sparte Mens Fashion, auch die Zeit, um Rückblick zu halten. R...
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Die langjährigen Mitarbeiter mit Geschäftsführer Reinhold Murk (links) und Tobias Murk (rechts) Foto: Evi Seeger
Die langjährigen Mitarbeiter mit Geschäftsführer Reinhold Murk (links) und Tobias Murk (rechts) Foto: Evi Seeger

Die Weihnachtsfeier war für die Firma Murk der festliche Rahmen, um verdiente Mitarbeiter zu ehren. Für Reinhold Murk, Geschäftsführer der Sparte Mens Fashion, auch die Zeit, um Rückblick zu halten.

Rückblick auf ein Jahr "wie eine Wundertüte, in der nur saure Bonbons waren", wie Murk betonte. Dieses Jahr werde lange im Gedächtnis bleiben. Anfang 2018 sei man "von heute auf morgen durch schlechte Betriebszahlen überrascht worden". Kundenschwund, schlechte Konjunktur, verspätete Auslieferung und Qualitätsprobleme hätten das Ganze verstärkt. Die Geschäftsleitung habe endlose Gespräche geführt und nach Lösungen gesucht, um Mens Fashion wieder zu festigen.

Dirk Lange habe als Interims-Manager gute Arbeit geleistet. "Wir waren oft ratlos, haben aber nicht resigniert", sagte Murk. Der "Rettungsanker" sei die Verlegung der Produktion von Rumänien nach Albanien gewesen. Die Einführung eines neuen Qualitätsmanagements habe dazu "beigetragen, dass uns die Kunden wieder vertrauen". Das habe sich in einem höheren Auftragsvolumen für 2019 niedergeschlagen. "2019 wird das Jahr der Wende, um Mens Fashion wieder in ruhiges Fahrwasser zu bringen."

"Die Pfeiler der Firma"

Kontrollmechanismen sollen künftig "Alarm schlagen, wenn etwas aus dem Ruder läuft". "Wir haben euch viel abverlangt", sagte Murk und sprach den Mitarbeitern dafür seinen Dank aus. "Ihr seid die Pfeiler der Firma. Die Firmenleitung braucht euch", rief er ihnen zu und bat um weitere Unterstützung. Mit herzlichen Dankesworten verabschiedete er Barbara Hollmann und Martha Stettner, beide aus Reichmannsdorf, sowie Gerhard Sperber aus Wachenroth in den Ruhestand. Für 40-jährige Mitarbeit dankte Murk Rudolf Denzler aus Debersdorf, Gusti Dorsch aus Höchstadt, Leni Wächtler aus Wachenroth und Angelika Schmaußer aus Sambach.

Evi Seeger

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