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Mit einem starken zweiten Viertel legten die Brose Baskets in Crailsheim den Grundstein für den 103:83-Sieg.
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Der 103:83-Erfolg in Crailsheim war für die Brose Baskets in doppelter Hinsicht wichtig. Die Bamberger fanden nach der Pleite im Pokalfinale gegen Oldenburg und der 90:96-Niederlage am Freitagabend in München zurück in die Erfolgsspur und bleiben weiter im Rennen um den ersten Platz in der Basketball-Bundesliga. Alba Berlin hat zwar zwei Punkte Vorsprung vor den Bambergern, doch am letzten Hauptrundenspieltag hat die Trinchieri-Mannschaft - vorausgesetzt, sie gewinnt ihre restlichen drei Partien gegen die Artland Dragons, in Ulm und gegen Bayreuth - in Berlin noch die Möglichkeit, Alba vom Platz an der Sonne zu verdrängen. Die Bayern kassierten gestern eine 73:76-Niederlage in Frankfurt und haben sich damit wohl aus dem Rennen um die Spitzenplätze verabschiedet. Für die Crailsheim Merlins war's das mit 1. Liga - der Aufsteiger spielt in der nächsten Saison wieder in der ProA.
Den Start hatten sich die Brose Baskets wohl anders vorgestellt. In der Arena Hohenlohe, wo sonst Viehauktionen stattfinden, kämpften die Crailsheim Merlins verbissen um die letzte Chance, den Abstieg noch zu verhindern. Die Bamberger, bei denen diesmal Darius Miller pausieren musste, verschliefen den Start komplett und leisteten sich im ersten Viertel (17:18) acht Ballverluste.
Im zweiten Viertel drehte der hohe Favorit dann aber auf: Karsten Tadda (2), Janis Strelnieks (2) und Josh Duncan (1) trafen von der Dreierlinie und waren maßgeblich am Bamberger 13:0-Lauf innerhalb von 150 Sekunden beteiligt. Jetzt unterliefen den Merlins viele Ballverluste, die der Gast zu einer 54:37-Pausenführung eiskalt nutzte. 36 Punkte erzielten die Brose Baskets in diesem zweiten Viertel.
In der zweiten Halbzeit ließ der hohe Favorit dann nichts mehr anbrennen und feierte auf Grund einer geschlossenen Mannschaftsleistung - sechs Spieler punkteten zweistellig - einen ungefährdeten Sieg.
"Wir haben 33 Minuten unglaublich gut gespielt und haben die richtigen Entscheidungen getroffen. Dann haben wir allerdings angefangen, schlecht auszuboxen, vor allem bei gegnerischen Freiwürfen. In den letzten Minuten mussten wir dem mentalen Druck nachgeben", analysierte Bambergs Trainer Andrea Trinchieri die 90:96-Niederlage der Bamberger am Freitag beim deutschen Meister Bayern München. Dank eines überragenden Janis Strelnieks (30 Punkte/5 Dreier) führten die Bamberger nach 27 Minuten noch 64:54, brachen aber im letzten Viertel (16:29) komplett ein und kassierten trotz einer über weite Strecken starken Leistung eine bittere Niederlage.

Der 103:83-Erfolg in Crailsheim war für die Brose Baskets in doppelter Hinsicht wichtig. Die Bamberger fanden nach der Pleite im Pokalfinale gegen Oldenburg und der 90:96-Niederlage am Freitagabend in München zurück in die Erfolgsspur und bleiben weiter im Rennen um den ersten Platz in der Basketball-Bundesliga. Alba Berlin hat zwar zwei Punkte Vorsprung vor den Bambergern, doch am letzten Hauptrundenspieltag hat die Trinchieri-Mannschaft - vorausgesetzt, sie gewinnt ihre restlichen drei Partien gegen die Artland Dragons, in Ulm und gegen Bayreuth - in Berlin noch die Möglichkeit, Alba vom Platz an der Sonne zu verdrängen. Die Bayern kassierten gestern eine 73:76-Niederlage in Frankfurt und haben sich damit wohl aus dem Rennen um die Spitzenplätze verabschiedet. Für die Crailsheim Merlins war's das mit 1. Liga - der Aufsteiger spielt in der nächsten Saison wieder in der ProA.
Den Start hatten sich die Brose Baskets wohl anders vorgestellt. In der Arena Hohenlohe, wo sonst Viehauktionen stattfinden, kämpften die Crailsheim Merlins verbissen um die letzte Chance, den Abstieg noch zu verhindern. Die Bamberger, bei denen diesmal Darius Miller pausieren musste, verschliefen den Start komplett und leisteten sich im ersten Viertel (17:18) acht Ballverluste.
Im zweiten Viertel drehte der hohe Favorit dann aber auf: Karsten Tadda (2), Janis Strelnieks (2) und Josh Duncan (1) trafen von der Dreierlinie und waren maßgeblich am Bamberger 13:0-Lauf innerhalb von 150 Sekunden beteiligt. Jetzt unterliefen den Merlins viele Ballverluste, die der Gast zu einer 54:37-Pausenführung eiskalt nutzte. 36 Punkte erzielten die Brose Baskets in diesem zweiten Viertel.
In der zweiten Halbzeit ließ der hohe Favorit dann nichts mehr anbrennen und feierte auf Grund einer geschlossenen Mannschaftsleistung - sechs Spieler punkteten zweistellig - einen ungefährdeten Sieg.
"Wir haben 33 Minuten unglaublich gut gespielt und haben die richtigen Entscheidungen getroffen. Dann haben wir allerdings angefangen, schlecht auszuboxen, vor allem bei gegnerischen Freiwürfen. In den letzten Minuten mussten wir dem mentalen Druck nachgeben", analysierte Bambergs Trainer Andrea Trinchieri die 90:96-Niederlage der Bamberger am Freitag beim deutschen Meister Bayern München. Dank eines überragenden Janis Strelnieks (30 Punkte/5 Dreier) führten die Bamberger nach 27 Minuten noch 64:54, brachen aber im letzten Viertel (16:29) komplett ein und kassierten trotz einer über weite Strecken starken Leistung eine bittere Niederlage.

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