Lonnerstadt
Auszeichnung

"Zur Sonne" gehört zu den 100 besten Heimatwirtschaften

Ministerpräsident Markus Söder hat die "100 besten Heimatwirtschaften" ausgezeichnet. Eine davon ist das Gasthaus "Zur Sonne" in Lonnerstadt, das Theo Link und seine Frau Petra betreiben. Petra Link h...
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Bei der Auszeichnung in München, von links: Zweite Bürgermeisterin Regina Bruckmann, Theo Link, Ministerpräsident Markus Söder, Petra Link, Angela Inselkammer, Präsidentin des Hotel- und Gaststättenverbands, und Albert Füracker, Finanz-und Heimatminister  Foto: privat
Bei der Auszeichnung in München, von links: Zweite Bürgermeisterin Regina Bruckmann, Theo Link, Ministerpräsident Markus Söder, Petra Link, Angela Inselkammer, Präsidentin des Hotel- und Gaststättenverbands, und Albert Füracker, Finanz-und Heimatminister Foto: privat

Ministerpräsident Markus Söder hat die "100 besten Heimatwirtschaften" ausgezeichnet. Eine davon ist das Gasthaus "Zur Sonne" in Lonnerstadt, das Theo Link und seine Frau Petra betreiben.
Petra Link hat die Gastwirtschaft 2003 in sechster Generation von ihrer Mutter Irma Reif übernommen. Aus dem Landkreis wurde nur das Lonnerstadter Gasthaus ausgezeichnet, in ganz Mittelfranken insgesamt acht.

Wie kommt man zu der Auszeichnung?
Theo Link: Über den Hotel- und Gaststättenverband haben wir im Dezember von der Ausschreibung erfahren. Dann haben wir eine 48-seitige Bewerbung mit Bildern und Beschreibungen eingereicht.
Was konkret war das?
Zum Beispiel Bilder und Berichte von Veranstaltungen der Sportvereine, der Linedancer, der Sänger, von der Faschingsgaudi. Wir haben darauf hingewiesen, dass unser Haus barrierefrei ist, dass wir CO2 -neutral heizen mit Hackschnitzeln, dass wir zwei Drittel des Stromes, den wir verbrauchen, mit Photovoltaik auf den Dächern erzeugen, regionale Produkte verarbeiten und einen Kinderspielplatz haben. Besonders gut kam wohl an, dass wir noch eine typisch fränkische Kerwa halten mit Frühschoppen am Montag.

Markus Söder hat sich aber nicht persönlich umgesehen, oder?
Nein (lacht). Eine Bewertungskommission hat entschieden, wer von den 600 Bewerbern aus ganz Bayern ausgezeichnet wird.
Was war Ihre erste Reaktion, als Sie von der Ehrung erfahren haben?
Meine Frau hat in die Hände geklatscht. Dann haben wir gleich geplant, wie wir das zeitlich schaffen. Die Preisverleihung war am Mittwoch im Hofbräuhaus, am Mittwochabend hatten wir eine Geburtstagsfeier im Gasthaus. Deshalb sind wir schon am Dienstagnachmittag gefahren. Übrigens war auch die Gemeinde eingeladen - Zweite Bürgermeisterin Regina Bruckmann (FW) war auch dabei.

Woraus besteht die Auszeichnung?
Aus 1000 Euro Preisgeld und einer Urkunde.

Was machen Sie mit dem Geld?
Auf jeden Fall wollen wir uns bei unseren Mitarbeitern bedanken, ohne die das Ganze ja nicht möglich wäre.

Wie viele Mitarbeiter haben Sie?
Zwei fest Angestellte, die Familienmitglieder und 25 Aushilfen.

Und die Urkunde?
Die bekommt einen Ehrenplatz im Flur zum Gastzimmer.

Die Fragen stellte
Waltraud Enkert.

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