Eltmann

Zur Ehre Mariens gesungen

Mehrere Chöre gestalteten das fulminante Konzert der Sängergruppe Haßberge in der Limbacher Wallfahrtskirche.
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Der Frauenchor der "Sängerlust" Eltmann mit der Dirigentin Clara Viering überzeugte.  Fotos: Günther Geiling
Der Frauenchor der "Sängerlust" Eltmann mit der Dirigentin Clara Viering überzeugte. Fotos: Günther Geiling
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Der Mai, der in der christlichen Tradition der Gottesmutter Maria geweiht ist, zeigt auf, wie die Natur blüht und neues Leben heranwächst. "So sollen auch unsere Chöre wieder wachsen und aufblühen, wie die Natur uns dies vormacht", wünschte sich der Vorsitzende der Sängergruppe Haßberge, Werner Geisel, beim "Geistlichen Konzert" mit mehreren Chören in der Wallfahrtskirche Maria Limbach.

Das Konzert in der Wallfahrtskirche hat Tradition und fand zum neunten Mal statt. Zahlreiche Besucher und Freunde des Chorgesangs erlebten einen Nachmittag mit glanzvollen Beiträgen der Chöre. Vorsitzender Werner Geisel betonte, dass der Chorgesang seit Jahrhunderten ein Kulturträger im Leben der Städte und Gemeinden sei und den Menschen neuen Lebensmut verleihe. "Gesang ist die Sprache und Ausdrucksform der Freude am Leben und des Miteinanders unter den Menschen", sagte er.

Mit dem "Kleinen Präludium C-Dur" von Johann Sebastian Bach des Gruppenchorleiters der Sängergruppe Schweinfurt-Land, Bernhard Wenzel, an der Orgel erfolgte der Auftakt. Die Chöre, die sich im Altarraum gruppiert hatten, boten dann in eindrucksvoller Weise ihre verschiedenartigen Werke dar. Von der Empore hörte man den Männerchor "Concordia" Altershausen/Sechsthal unter Leitung von Roland Kraft mit "Die Himmel rühmen - ora pro nobis mater regina", den "Glocken der Heimat" oder "Sancta Maria". Mit dem "Sängerkranz" Zeil unter Leiterin Anja Jäger trat ein weiterer Männerchor auf mit Liedern wie "O Maria, sei gegrüßt", "Lobe den Herren" und "Glorwürdige Königin".

Der Frauenchor der "Sängerlust" Eltmann mit Dirigentin Clara Viering zeigte sich mit "Mutter Maria", "Confitemini Domini" und "Ich bete an die Macht der Liebe", während der gemischte Chor des Gesangvereins Hofheim unter Hermine Wüchner die Werke "Glaube, Hoffnung, Liebe" sowie "Du fängst mich auf" bot und mit dem Ohrwurm "Ein bisschen Frieden" überraschte.

Mit seinem ganzen Klangvolumen präsentierte sich der "Liederkranz" Zeil mit seiner Dirigentin Christine Raab. Die Sänger präsentierten das "Ave Maria" von Jakob Arcadelt, "Locus iste" von Anton Bruckner und "Schaffe in mir Gott" von Carl Loewe. Frischen Wind brachte der Gospelchor "Gospel and more" Sand unter der Leitung von Martin Karl in das Gotteshaus, denn bei "Over my head", dem Kanon "Dona nobis pacem" und "Perfect" standen auch rhythmische Elemente im Vordergrund.

Gemeinschaftschor

Die hervorragende Akustik der Wallfahrtskirche wurde beim Gemeinschaftschor mit dem traditionellen Lied "Maria Maienkönigin" deutlich, in das alle Chöre und die Konzertbesucher einstimmten. Organist Bernhard Wenzel ließ das eindrucksvolle Konzert mit der Toccata in G-Dur von Theodore Dubois (1837 bis 1924) ausklingen.

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