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Lichtenfels
Wallfahrt

"Zum Zeitpunkt einfach unverantwortlich"

Es wäre die 336. Wallfahrt der Lichtenfelser nach Gößweinstein und die erste unter dem neuen Wallfahrtsführer Markus Brandmeier gewesen. Schweren Herzens entschieden die Verantwortlichen, den 1684 ers...
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Es wäre die 336. Wallfahrt der Lichtenfelser nach Gößweinstein und die erste unter dem neuen Wallfahrtsführer Markus Brandmeier gewesen. Schweren Herzens entschieden die Verantwortlichen, den 1684 erstmals erwähnten Gebetsgang abzusagen. Zu groß wären die Unwägbarkeiten: Können Anfang Juni - die viertägige Wallfahrt wäre am 6. Juni gestartet - wieder Gottesdienste mit mehr als 100 Personen gefeiert werden? Können bei einem derartig intensiven Gemeinschaftserlebnis Maßnahmen wie der Mindestabstand zwischen den Pilgern zum Beispiel auf engen Feldwegen oder in Kapellen umgesetzt werden? Noch viele weitere Fragen wurden diskutiert, ehe die "schwere Entscheidung" fiel, wie Brandmeier verlauten ließ. "Der Schutz und die Gesundheit der knapp 150 Pilger kann nicht durchgängig gewährleistet werden, es wäre zum jetzigen Zeitpunkt einfach unverantwortlich." Da eine Wallfahrt in dieser Größenordnung auch Planung und Vorbereitung braucht, ist ein kurzfristiges Ansetzen nicht möglich. Die Wallfahrerversammlung muss auch entfallen. red