Hagenbach
85. Geburtstag

Zum Lebensabend wieder in die Fränkische

Viele Glückwünsche konnte Emma Dorsch zu ihrem 85. Geburtstag entgegennehmen. In Wertheim geboren, landete sie in späteren Jahren im beschaulichen Wichsenstein, widmete sich dort ehrenamtlich dem kirc...
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Emma Dorsch liebt die Fränkische Schweiz. Die Jubilarin feierte jetzt in Hagenbach ihren 85. Geburtstag. Foto: Franz Galster
Emma Dorsch liebt die Fränkische Schweiz. Die Jubilarin feierte jetzt in Hagenbach ihren 85. Geburtstag. Foto: Franz Galster
Viele Glückwünsche konnte Emma Dorsch zu ihrem 85. Geburtstag entgegennehmen. In Wertheim geboren, landete sie in späteren Jahren im beschaulichen Wichsenstein, widmete sich dort ehrenamtlich dem kirchlichen Dienst. Als die Orgel defekt war, lernte sie 1992 ihren jetzigen Lebenspartner, den Orgelbauer Hubert Köhler, kennen. Ihre Heimat war von da an Nürnberg.
"Ich bin handwerklich begabt", sagt sie. Das war ganz offensichtlich auch der Grund, sich leidenschaftlich beim Orgelbau mit zu engagieren. Es entstand eine Partnerschaft in doppeltem Sinne. Gern denkt sie an den aufregenden Orgelbau in Langensendelbach. Der Kundenkreis ihres Partners reichte vom nördlichen Oberfranken bis nach Eichstätt. Schließlich betreute Köhler auch 30 Jahre die Kirchenorgel in Gößweinstein. "Ich war Handlanger und Geselle, aber es hat viel Spaß gemacht", sagt die Jubilarin. Ihre strahlenden Augen beweisen noch jetzt bei lebhaften Erzählungen ihre Begeisterung.


Bei der Familie

2006 zog es sie wieder in die Fränkische Schweiz. Sie fand eine hübsche Wohnung in herrlicher Natur in Hagenbach, wo sie ihren Lebensabend verbringt, um in der Nähe eines Sohnes mit Familie zu sein. Da gibt es genügend Zeit zum Ratschen und zum gemeinsamen Einkauf. Man hilft sich immer gegenseitig.
Ihre soziale Ader und ihr Engagement halfen ihr, schnell wieder Kontakt zu knüpfen.
Eine Tochter hat es nach Norddeutschland verschlagen und ein Sohn wurde vor vielen Jahren Amerikaner. Keinem war es zu weit, zu ihrem stolzen Tag nach Hagenbach zu kommen. Zum großen Tag gratulieren außerdem sieben Enkel und sechs Urenkel.
Für die Gemeinde Pretzfeld überbrachte Bürgermeisterin Rose Stark die besten Glück- und Segenswünsche. gal


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