Zum Jubiläum neue Turmuhr geweiht

In Verbindung mit dem Michaelsfest weihte der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick die neu installierte Turmuhr.
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Vor 20 Jahren, am 6. April 1997, wurde die Filialkirche St. Michael in Großenseebach geweiht. In Verbindung mit dem Michaelsfest weihte der Bamberger Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick die neu installierte Turmuhr.
Begrüßt wurde Erzbischof Schick vom Kinder- und Jugendchor, die Jugendkapelle Großenseebach geleitete ihn und die Anwesenden zur Michaelskirche. Dort konnte Kirchenpfleger Erwin Schmitt zahlreiche Gläubige aus dem ganzen Seebachgrund in Großenseebach willkommen heißen.
Die Initiatoren für die Turmuhr waren die Mitglieder der Seebesgründer Trachtengruppe. Seit vielen Jahren binden die Aktiven der Seebesgründer Trachtengruppe zum Fest Maria Himmelfahrt Wurzbüschel und spenden den Erlös zweckgebunden an die Filialkirchengemeinde St. Michael. Weitere Spenden kamen von der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach und der Großenseebacher Firma Heizung Seeeberger.


Lang gehegter Wunsch

Der Wunsch nach einer Uhr für den Kirchturm von St. Michael war von Anfang an vorhanden. Denn was ist ein Kirchturm ohne Uhr. Der Beginn der Planungen war Ende des Jahres 2016, die Vergabe der Arbeiten erfolgte im Frühjahr 2017. Die neue Turmuhr wurde für 6000 Euro von der Firma Philipp Hörz aus Biberach angefertigt. Parallel dazu wurde auch die Glockensteuerung erneuert. Wichtig war den Initiatoren auch, dass kein Stundenschlag vom Turm erschallt.
Die zwei Zifferblätter mit jeweils einem Durchmesser von 1,25 Meter sind an der Nord- und der Südseite des Turms angebracht. Das Zifferblatt auf der Südseite ist in der Farbe Braun gehalten, und passt sich damit an das Kupferdach der Kirche an. Die Pulverbeschichtung verspricht eine lange Lebensdauer. Das mit Blattgold belegte Zifferblatt auf der Nordseite strahlt in den Seebachgrund hinaus.


Die Zeit sinnvoll nutzen

Vor der Weihe der Turmuhr erinnerte Erzbischof Schick die Gläubigen daran, dass eine Uhr anzeige, was die Stunde geschlagen habe. Sie erinnere ebenso daran, dass auch unsere Zeit irgendwann ablaufe. Damit verbunden war auch seine Aufforderung an die Gläubigen, die Zeit, die uns geschenkt sei, sinnvoll zu nutzen.
Begleitet von 15 Ministranten zog Erzbischof Ludwig Schick mit Pfarrer Johannes Saffer sowie dessen Amtsvorgänger Lars Rebhan und Pater Claus Bayer nach der Weihe in die Michaelskirche ein. Erzbischof Schick würdigte alle Beteiligten und Engagierten sowie die Vereine, dass sie mit ihren Vereinsfahnen bei diesem kleinen Jubiläum 20 Jahre Michaelskirche "Flagge zeigen" würden. Auch in der heutigen Zeit seien Dankbarkeit und Besinnlichkeit wichtig. Schick appellierte an die Anwesenden, im Alltag alle Sinne zu aktivieren und sie auf sich wirken zu lassen.
Nach dem kirchlichen Teil waren die Teilnehmer noch in der Mehrzweckhalle zum Michaelsfest eingeladen. Sie konnten auch den neuen Kirchenführer mit nach Hause nehmen.
Am Fest nahmen auch Landrat Alexander Tritthart, MdB Stefan Müller und Bürgermeister Bernhard Seeberger teil sowie die örtlichen Vereine, Architekt Erich Popp und Künstler Wolfram Walter, der die Michaelsfigur geschaffen hatte.
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