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Zulassung nicht nötig, aber Haftpflichtversicherung für die flotten Roller

Die gemeinsame Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde Stadt und Landkreis Coburg informiert darüber, was zu beachten ist, wenn man sich mit E-Scootern in den Straßenverkehr begeben will. Mit der Einführ...
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Unterwegs mit einem E-Scooter  Foto: Roland Weihrauch/dpa
Unterwegs mit einem E-Scooter Foto: Roland Weihrauch/dpa

Die gemeinsame Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde Stadt und Landkreis Coburg informiert darüber, was zu beachten ist, wenn man sich mit E-Scootern in den Straßenverkehr begeben will. Mit der Einführung der Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr (Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung) gingen laut Mitteilung auch Änderungen der Fahrzeug-Zulassungsverordnung und der Fahrerlaubnis-Verordnung einher. Beide Verordnungen sind für die tägliche Arbeit des Zweckverbandes Zulassungsstelle Coburg als gemeinsame Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde von Stadt und Landkreis Coburg von zentraler Bedeutung. Im Folgenden sollen die wesentlichen Vorschriften für Benutzer von E-Scootern und dergleichen dargestellt werden.

Von der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung werden unter anderem Fahrzeuge erfasst, die über eine Lenk- oder Haltestange verfügen, eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von mindestens sechs bis maximal 20 km/h aufweisen, nicht mehr als 500 Watt (1400 Watt bei selbstbalancierenden Fahrzeugen) leisten sowie fahrdynamische Mindestanforderungen erfüllen. Das typische Beispiel stellt der E-Scooter dar, der vor allem in größeren Städten auszuleihen ist.

Wer sich selbst ein solches Modell anschafft, sollte beachten, dass das Fahrzeug der DIN EN 15194 entspricht und eine Betriebserlaubnis erteilt worden ist, denn nur dann ist eine Verwendung auf öffentlichen Straßen überhaupt zulässig. Einer Zulassung bedarf es nicht. Dennoch muss eine Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung bestehen und durch eine Versicherungsplakette, die an dem Fahrzeug anzubringen ist, nachgewiesen werden.

Zum Führen eines Elektrokleinstfahrzeugs sind Personen berechtigt, die das 14. Lebensjahr vollendet haben. Eine Fahrerlaubnis oder Mofa-Prüfbescheinigung ist nicht erforderlich.

Achtung bei Alkoholkonsum

Wichtig ist aber, dass man nicht betrunken mit solch einem Fahrzeug unterwegs sein darf. Es gelten dieselben Alkoholgrenzwerte wie für Autofahrer, demnach auch für Fahrer unter 21 Jahren und Führerscheinneulinge in der Probezeit 0,0 Promille. Eine Helmpflicht besteht nicht - es wird aber von Experten empfohlen, sich mit einem Helm zu schützen, heißt es in der Pressemitteilung. red

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