Zukunft ungewiss

Immer mehr CSU-Politiker fordern den Rücktritt von Horst Seehofer als Konsequenz aus dem Abschneiden bei der Wahl.
Artikel drucken Artikel einbetten
Jennifer Hauser

Wie geht es weiter mit der CSU? Nach dem enttäuschenden Wahlergebnis bei der Bundestagswahl sind viele Fragen offen. Auch die, wer die Schwarzen im kommenden Jahr in den Landtagswahlkampf führt. Die Forderung nach Seehofers Rücktritt wird immer lauter und von vielen CSU-Politkern formuliert.
Der Forchheimer CSU-Landtagsabgeordnete Michael Hofmann wollte zu diesem Thema jedoch keine Stellung beziehen. "Morgen früh um 8.30 Uhr haben wir eine Fraktionssitzung, bei der ich Horst Seehofer treffen werde", erklärte er im Gespräch mit dem Fränkischen Tag. "Nach meiner Auffassung hat er das Recht, das, was mir seit Bekanntwerden des Ergebnisses durch den Kopf geht, von mir persönlich und nicht über die Medien zu erfahren."
Auch der Forchheimer Landrat Hermann Ulm (CSU) hielt sich auf Nachfrage bedeckt: "Das ist eine Frage der Landes- und Parteipolitik. Hier bin ich als Kommunalpolitiker nicht involviert. Ein Kommentar dazu steht mir deshalb nicht zu."
Ähnlich geht es Udo Schönfelder, Fraktionsvorsitzender der CSU im Forchheimer Stadtrat.
Zu der Frage eines möglichen Rücktritts von Horst Seehofer ließ er sich lediglich fünf Worte entlocken: "Das muss er selber wissen."
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren