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Zukunft.Coburg.Digital wird gut angenommen

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Gründung der Zukunft.Coburg.Digital GmbH erstattete der Geschäftsführer für den Bereich Coburg Stadt, Eric Rösner, seinen ersten Bericht. Ziel der Gesellschaft...
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Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Gründung der Zukunft.Coburg.Digital GmbH erstattete der Geschäftsführer für den Bereich Coburg Stadt, Eric Rösner, seinen ersten Bericht. Ziel der Gesellschaft ist es, regionale Unternehmen bei der Digitalisierung zu begleiten und zu unterstützen. 27 Mitglieder hatten sich zur Gründung im Mai 2017 zusammengefunden, jetzt seien es bereits 40 Mitglieder, so Rösner.
In den zurückliegenden zwölf Monaten hat die Gesellschaft unter anderem Existenzgründer und regionale Unternehmen beraten, und war mit der Weiterbildung der Mitarbeiter aber auch der Öffentlichkeit beschäftigt. Gemäß den Förderrichtlinien musste Zukunft.Coburg.Digital zehn Veranstaltungen mit 300 Teilnehmern nachweisen. Diese Forderung sei mit 17 Veranstaltungen und rund 750 Teilnehmern fast zweimal erfüllt, wie Rösner berichtete.
Ab Mai startet die Initiative "Industrie 4.0 Digital-Kurzcheck". "Dabei gehen Profis in die Firmen und schauen, wie weit die Digitalisierung dort fortgeschritten ist", erläuterte Rösner.


Internet muss schneller werden

Die flächendeckende Internetversorgung mit Bandbreiten von mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) ist noch immer nicht überall verfügbar. Auf dem Land ist der Breitbandausbau ohne staatliche Förderung für die Provider fast immer unrentabel. Der Freistaat hatte deshalb 2012 ein Förderprogramm zum "Aufbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Bayern" aufgelegt. Die Stadt Coburg will sich nun noch einmal an dem Förderprogramm beteiligen, um zumindest im gesamten Stadtgebiet die flächendeckende Versorgung mit mindestens 30 Mbit/s zu erreichen.


Anträge im Geschäftsgang

Die Diskussionen über eine neue Quartiersgarage in der Nähe des Landestheaters habe bisher zu nichts geführt, meinen WPC, JC/CSU und SBC. Deshalb fordern sie den Einsatz einer Arbeitsgruppe, die sich dieses Themas annehmen soll. Der Antrag wurde gegen die Stimme von Klaus Klumpers (ÖDP) in den Geschäftsgang verwiesen.
Ebenfalls an die Verwaltung ging ein Antrag von Franziska Bartl (SPD), die nun leerstehenden Geschäftsräume der Firma "Holzberger & Koch" in der Rückertstraße auf ihre Tauglichkeit als Raum für Sonderausstellungen des Puppenmuseums zu überprüfen.
Frank Völker (CSU) hatte angeregt, die Beleuchtung in der Buchbergstraße bis zum Parkplatz des SV Ketschendorf zu erweitern. Auch dieser Antrag ging an die Verwaltung; ebenso der Antrag der WPC, den Beirat für Baukultur wieder einzusetzen und die 44 Jahre alte Satzung über die Baugestaltung in besonders schutzwürdigen Gebieten der Stadt Coburg von 1974 zu überarbeiten.
Abgelehnt wurde Klaus Klumpers Antrag, die Verwaltung solle in Bezug auf die Gestaltung des Hauses Albertsplatz 4 eine Bebauungsplanänderung veranlassen, so dass der Bestand dieses Hauses planungsrechtlich abgesichert sei.


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