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Ludwigschorgast
Baugebiet

Zufahrt sorgt für Widerstand

Den Entwurf des Bebauungsplans "Rother Bühl II" hat Gitta Kestel vom Architekturbüro Kestel aus Kulmbach in der jüngsten Ludwigschorgaster Marktgemeinderatssitzung vorgestellt. Geplant ist dort die Au...
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Den Entwurf des Bebauungsplans "Rother Bühl II" hat Gitta Kestel vom Architekturbüro Kestel aus Kulmbach in der jüngsten Ludwigschorgaster Marktgemeinderatssitzung vorgestellt. Geplant ist dort die Ausweisung von acht Grundstücken.

Gitta Kestel zeigte auf, wie das Areal erschlossen und an das umgebende Baugebiet angebunden werden soll. 18 Grundstückseigentümer aus dem Baugebiet "Rother Bühl I" sind jedoch mit den ersten Planungen für die Zufahrt nicht einverstanden und machten dies mit einer Unterschriftenliste deutlich.

Einmütig billigte das Gremium den Bebauungsplans und beauftragte die Verwaltung, die öffentliche Auslegung mit gleichzeitiger Beteiligung der Träger öffentlicher Belange durchzuführen. "Alle haben damit die Gelegenheit, diesen einzusehen und Stellungnahmen abzugeben. Das Architekturbüro wird zudem prüfen, ob die Zufahrt anders gelöst werden kann", sagte Bürgermeisterin Doris Leithner-Bisani.

Nach technischer, rechnerischer und wirtschaftlicher Prüfung hat das Ingenieurbüro Wiegel aus Kulmbach vorgeschlagen, den Auftrag für die Heizungs- und Lüftungsinstallationsarbeiten im Erweiterungsanbau der Kindertagesstätte Ludwigschorgast zum Angebotspreis von 55 632 Euro an die Firma Wiegel Gebäudetechnik in Kulmbach zu vergeben. Die Angebotssumme liegt damit um 1755 Euro unter dem Kostenvoranschlag vom Oktober. Die Vergabe erfolgte einstimmig.

Die Bürgermeisterin gab bekannt, die Roland Konrad heuer den Christbaum für den Marktplatz gestiftet hat, und bedankte sich dafür.

Förderbescheid liegt vor

Wie Leithner-Bisani zudem bekanntgab, liegt jetzt der Förderbescheid für den Erwerb und den Abbruch des maroden Hauses Am Endelsbach 14 und für die Neugestaltung im Rahmen des Nordostbayern-Programms mit einem Gesamtvolumen von 267 000 Euro vor. Die Fördersumme beträgt 90 Prozent oder 240 000 Euro. An Eigenmitteln steuert der Markt Ludwigschorgast zehn Prozent, sprich 26 700 Euro bei. Die Ausschreibung ist nach den Worten Leithner-Bisanis bereits erfolgt, die Submission finde Ende Januar 2020 statt.

Nach den Worten der Bürgermeisterin ist auch der Förderbescheid für den Glasfaseranschluss der Grundschule Ludwigschorgast über 50000 Euro eingegangen. kpw

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