Sand am Main

Zu Weihnachten in die Kirche

Der CSU-Ortsverband Sand informierte sich über die Bauarbeiten in der Pfarrkirche St. Nikolaus und setzte sich für eine Fußgängerquerung am Rewe-Markt ein.
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Noch im April hatte es in der Kirche in Sand so ausgesehen. Die Helfer lösten den Boden heraus für weitergehende Sanierungsmaßnahmen. Momentan sieht es gut aus: Der Zeitplan für die Innenrenovierung kann gehalten werden, so dass die Sander wohl zu Weihnachten wieder in ihrer Kirche feiern können. Foto: Archivbild/Christian Licha
Noch im April hatte es in der Kirche in Sand so ausgesehen. Die Helfer lösten den Boden heraus für weitergehende Sanierungsmaßnahmen. Momentan sieht es gut aus: Der Zeitplan für die Innenrenovierung kann gehalten werden, so dass die Sander wohl zu Weihnachten wieder in ihrer Kirche feiern können. Foto: Archivbild/Christian Licha

Es ist schon eine gute Tradition, dass der CSU-Ortsverband am Kirchweih-Montag mit einem Bundes-, Landes- oder Kreispolitiker eine Ortsbegehung unternimmt.

In diesem Jahr waren Landrat Wilhelm Schneider und seine Frau Larissa nach Sand gekommen. Der Ortsvorstand freute sich auch über die Teilnahme ehemaliger und amtierender Gemeinderäte sowie interessierter Bürger.

Kirchenumbau

Zweiter Bürgermeister und Ortsvorsitzender Gerhard Zösch ging zunächst auf die Entwicklung der Gemeinde und aktuelle Bauvorhaben ein. Zu Beginn besuchten die Teilnehmer die Pfarrkirche St. Nikolaus. Kirchenpflegerin Edeltraud Schnapp erläuterte den Kirchenumbau und stellte mit großer Freude fest, dass das Ziel der Fertigstellung der Kirche bis zum Jahresende durchaus möglich sei.

Geld und Arbeit gespart

Sie versäumte es auch nicht, sich bei Landrat Wilhelm Schneider und MdL Steffen Vogel dafür zu bedanken, dass sie sich im Vorfeld mit den Forderungen des Denkmalschutzes auseinandergesetzt haben. Dadurch konnte letztendlich sehr viel Geld und Arbeit gespart werden. Gerhard Zösch bedankte sich bei Frau Schnapp und ihrem Team für ihren unermüdlichen Einsatz.

Pfarrhaus

Weiter ging es zur Baustelle am Pfarrhaus. Hier wurde der Rohbau der angebauten Kinderkrippe besichtigt.

Die Gemeinderäte erläuterten den ganzen Verlauf von der Planung bis zur Fertigstellung der Kinderkrippe.

Landrat Wilhelm Schneider hob hervor, dass es eine sehr gute Idee gewesen sei, für das ehemalige Pfarrhaus eine würdige Verwendung zu finden. Trotz der relativ hohen Bausumme von rund 1,4 Millionen Euro ist es eine gute und wichtige Investition für die Kinder. Mit zwei Kinderkrippen und den dazugehörigen Sozialräumen ist die Gemeinde zunächst für die Zukunft gut gerüstet.

Gerhard Zösch bedankte sich bei der Kirchenverwaltung für die gute und vor allem für die kooperative Zusammenarbeit beim Kauf des Pfarrhauses.

Gefahr Zeiler Straße

Durch die "Kasgass" (St. Nikolausgasse) ging es dann weiter zum Rewe-Markt in der Zeiler Straße. Dort griffen die Sander CSUler eine nicht zufriedenstellende Situation auf.

Ortsvorsitzender Gerhard Zösch zeigte vor Ort die Gefahr für Fußgänger und Radfahrer, die von der Siedlung aus zum Rewe-Markt wollen und die Zeiler Straße überqueren, auf.

Querungshilfe

Eine Fußgängerüberquerung in diesem Bereich der Zeiler Straße trage mit Sicherheit auch zum weiteren Erhalt des Rewe-Marktes bei, so Gerhard Zösch und erklärte seine Vorstellung der Querung.

Auch für Radfahrer, die von Sand nach Zeil bzw. von Zeil nach Sand zum Radweg fahren, würde eine Querungshilfe auf der Kreisstraße zur Sicherheit beitragen. Landrat Wilhelm Schneider zeigte sich seitens des Landratsamtes als Eigentümer der Zeiler Straße sehr offen für eine Verbesserung der dortigen Situation und stellte fest, dass eine Fußgängerüberquerung in diesem Bereich durchaus machbar wäre, da die Zeiler Straße dort sehr breit sei.

Im Laufe der Diskussion stellte sich heraus, dass eventuell ein verkehrsberuhigter Ausbau der Zeiler Straße Richtung Süden für zusätzliche Sicherheit sorgen würde.

Landrat Schneider könnte sich sogar eine öffentliche Förderung bei einem entsprechenden Ausbau vorstellen.

Die anwesenden Gemeinderäte und Bürger betonten, dass für sie eine Fußgängerquerung zufriedenstellend wäre, sofern sie denn machbar wäre.

Nach einer Stärkung am Kirchweihfestplatz bedankte sich Gerhard Zösch bei Landrat Wilhelm Schneider und seiner Frau Larissa für ihren Besuch in Sand und vor allem für seine stetige Unterstützung und gute Zusammenarbeit. Auch bei allen übrigen Teilnehmern bedankte er sich für die Teilnahme. red

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