Burgkunstadt

Zu viel Laub auf dem Gottesacker

Welche Bäume sind für den Burgkunstadter Friedhof am geeignetsten? Der Kreisfachberater soll's richten.
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Nachdem die Burgkunstadter weniger Laubbäume wollen, entschied der Stadtrat von Burgkunstadt, die künftige Bepflanzung des Gottesackers mit dem Kreisgartenfachberater Michael Stromer abzustimmen. Foto: Dieter Radziej
Nachdem die Burgkunstadter weniger Laubbäume wollen, entschied der Stadtrat von Burgkunstadt, die künftige Bepflanzung des Gottesackers mit dem Kreisgartenfachberater Michael Stromer abzustimmen. Foto: Dieter Radziej

Noch keine endgültige Entscheidung traf der Stadtrat hinsichtlich der Bepflanzung des Friedhofes. Deshalb soll Kreisgartenfachberater Michael Stromer hinzugezogen werden und Vorschläge unterbreiten.

Für eine längere Aussprache sorgte das Anliegen von Bürgern der Schuhstadt, die sich gegen die Anpflanzung von weiteren Laubbäumen auf dem Friedhof aussprachen. Es möge sein, merkte Bürgermeisterin Christine Frieß an, dass sich im Laufe der Jahre auch die Bestattungskultur und Betreuung der Grabstellen etwas geändert habe, dennoch seien die Bedenken der Mitbürger durchaus nachvollziehbar, weshalb sie, auch nach Rücksprache mit den Bauhof, alternative und schlanker wachsende Bäume in die Diskussion brachte.

Robinen vorgeschlagen

Stadtrat Wolfgang Sievert (SPD) sprach ein neues Gesamtkonzept für den Friedhof an, das es eigentlich, so die Ausführungen von Stadtrat Thomas Müller (Bürgerverein), schon gebe, wobei auch Laubbäume, er regte Robinien an, nach Müllers Auffassung zum Gesamtbild gehörten. Diese gebe es auch auf anderen Friedhöfen wie in Mainroth, so Stadtrat Marco Hennemann (CSU), und sie seien sogar schon einmal bei einer Friedhofsanlage im Stadtbereich empfohlen worden.

Demgegenüber erinnerte Stadtrat Günter Knorr (CSU) an den Laubfall und das Wurzelwerk, das die Wege aufbricht; andererseits wirkten Laubbäume auch dem Wasserstau im Friedhof entgegen.

Die Ratsmitglieder einigten sich darauf, diesen Punkt zurückzustellen und bei der Gestaltung des Friedhofes Kreisgartenfachberater Michael Stromer hinzuziehen und erst dann eine Entscheidung über künftige Anpflanzungen zu treffen.

Neuer Salzstreuautomat

Seitens des Bauhofes kam der Hinweis, dass der inzwischen über 20 Jahre alte Salzstreuautomat wegen ständiger Reparaturkosten (2013 bis 2018 rund 16 000 Euro), Fehlfunktionen und erhöhten Salzverbrauchs erneuert werden sollte. Nachdem Ersatzteile kaum mehr zu erhalten sind, empfahl die Bauhofleitung einen neuen Streuautomaten zum Angebotspreis von knapp 23 000 Euro von der Firma BayWa zu kaufen. Dafür hatten die Ratsmitglieder Verständnis, wobei Stadträtin Ingrid Berg (Bürgerverein) bat, Investitionen für Ersatzbeschaffungen etwas früher anzumelden.

Der Stadtrat einigte sich darauf, bei der Laufzeit des neuen Vertrages für den gemeinsamen Jugendtreff "Pins" fünf Jahre vorzuschlagen.

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