Herzogenaurach

Zittlau in der Kälte ganz vorne dabei

Im nicht einmal drei Grad kalten Wasser traf sich die Weltspitze der Eisschwimmer Anfang Januar im Veitsbad in Veitsbronn. 103 Freunde des Eiswassers aus 20 Ländern mit 240 Starts an drei Tagen trafen...
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Herzogenauracher Jürgen Zittlau schlug sich im eiskalten Wasser des Veitsbads hervorragend. Foto: privat
Der Herzogenauracher Jürgen Zittlau schlug sich im eiskalten Wasser des Veitsbads hervorragend. Foto: privat

Im nicht einmal drei Grad kalten Wasser traf sich die Weltspitze der Eisschwimmer Anfang Januar im Veitsbad in Veitsbronn. 103 Freunde des Eiswassers aus 20 Ländern mit 240 Starts an drei Tagen trafen sich zur sogenannten 6. Ice Swimming Aqua Sphere German Open and IISA World Cup Veitsbronn 2020. Hinter diesem etwas langen Namen verbergen sich die deutschen Eisschwimm-Meisterschaften - und, was in diesem Jahr besonders war, Veitsbronn war gleichzeitig der Austragungsort für den Eisschwimm-Weltcup.

Lokalmatador Christof Wandratsch hatte vor drei Jahren die deutschen Meisterschaften nach Veitsbronn, seinem Heimatort, geholt. Dieses Jahr kam noch der World Cup dazu.

Am ersten Abend wurden die 1000 Meter geschwommen, das sind 20 Bahnen im eiskalten Wasser. Das Startkommando bei diesen Winter-Schwimm-Wettkämpfen lautete: "Take off your Clothes" (damit sind Wärmemantel, Socken, Schuhe, Sweatshirts usw. gemeint), "Get into the water" (die Schwimmer steigen an den Leitern ins Wasser, kein Sprung!), "on your marks, go!"

Der Herzogenauracher DLRG-Schwimmer Jürgen Zittlau war auch dabei. Lange hatte er sich aufs Eisschwimmen in der Pegnitz, dann im Kanal und auch im Veitsbad, das nach Ende der Freibadsaison zum Training offen bleibt, vorbereitet. Man merkte ihm seine gute Kondition an und er schlug über die 1000-Meter-Distanz als Dritter in seiner Altersklasse an.

Am dritten Tag maß er sich mit den internationalen Teilnehmern über 200 Meter Freistil und wurde dabei in seiner Altersklasse Siebter in einer Zeit von 3:24 Minuten.

Am Dreikönigstag schließlich waren die sieben Bahnen des Veitsbades in der Früh zugefroren. Die Eisdecke wurde zuerst zertrümmert, bevor mit hohem Wasserdruck die Eisstücke weggespritzt wurden, damit sich die Schwimmer nicht verletzen. Zittlau trat über die 500-Meter-Distanz an. Er schlug schließlich als Sechster am Ziel an und freute sich auf eine warme Umgebung und das Eintauchen in den warmen Zuber. red

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren