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Bad Rodach

Ziel: gemeinsam werben

Zwischen den beiden Städten Hildburghausen und Bad Rodach liegt zwar eine Ländergrenze, aber nur eine Entfernung von knapp 15 Kilometern. Um die Zusammenarb...
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Die Werbung für Tourismusmagneten und Veranstaltungen soll für beide Seiten kostenlos sein, sind sich (v.l.) Tobias Ehrlicher, Stine Michel, Kerstin Heß und Holger Obst einig.  Foto: G. Bertram
Die Werbung für Tourismusmagneten und Veranstaltungen soll für beide Seiten kostenlos sein, sind sich (v.l.) Tobias Ehrlicher, Stine Michel, Kerstin Heß und Holger Obst einig. Foto: G. Bertram
Zwischen den beiden Städten Hildburghausen und Bad Rodach liegt zwar eine Ländergrenze, aber nur eine Entfernung von knapp 15 Kilometern. Um die Zusammenarbeit vor allem in der touristischen Vermarktung von solchen Einrichtungen wie Therme, Stadttheater oder Museen zu forcieren und Synergieeffekte für Einwohner und Gäste gleichermaßen auszubauen, saßen die beiden Stadtoberhäupter Tobias Ehrlicher, Bad Rodach, und Holger Obst, Hildburghausen, gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Therme Natur, Stine Michel, und Kerstin Heß von der hiesigen Wirtschaftsförderung an einem Tisch.
Prospekte, sagt Kerstin Heß, werden schon seit längerem ausgetauscht und Veranstaltungen in Amtsblättern beworben, aber dass eben diese Kooperation noch ausbaufähig ist, darin waren sich alle einig.


Fahrt mit dem Werra-Bus

Die neue Qualität der Zusammenarbeit soll im Oktober starten: Geplant ist eine gemeinsame Fahrt mit dem Werra-Bus von Hildburghausen nach Bad Rodach, der nahezu im Stundentakt verkehrt, zu der Interessensvertreter einer gemeinsamen regionalen Vermarktung und Zusammenarbeit auf vielerlei Ebenen eingeladen sind. Vereine sollten sich hier ebenso angesprochen fühlen, wie Kreisjugendring oder Kreissportbund, Werbering oder Gastronomie.
"Damit", sagt Tobias Ehrlicher, "wollen wir weitere Schritte aufeinander zugehen, von denen beide Seiten profitieren." Gerade für die Touristen und Kurgäste im oberfränkischen Kurstädtchen sieht auch Stine Michel einen Zugewinn. "Wir haben beide viele Highlights zu bieten, und die Stadt Hildburghausen solche kulturellen Schätze wie das Stadttheater."
Bürgermeister Holger Obst sieht den Südthüringer und den oberfränkischen Raum ohnehin als eine Region. Auch deshalb drängt er schon seit längerem auf eine weitere Intensivierung der regionalen Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative Rodachtal, wo die Stadt Hildburghausen als auch Eisfeld bislang projektbezogen mitarbeiten. Nach Auffassung von Obst ist in diesem Zusammenhang auch der Landkreis als solcher im Zugzwang, wenn es um die Metropolregion Nürnberg oder den Tourismusverein Coburg-Rennsteig geht. "Das sind Bausteine eines Netzwerkes", so Obst, "die im Interesse der gesamten Region aneinandergefügt werden sollten." Einen entsprechenden Antrag will die CDU-Fraktion im Kreistag einbringen.
Ein solches engeres Aneinanderrücken wünscht sich auch Bad Rodachs Rathauschef. Vor allem in Sachen Werbung will man so schnell als möglich eine neue Qualität erreichen jeweils anderen kostenlose Werbemöglichkeiten für Veranstaltungen bieten. Damit könnte die Therme präsenter werden im Hildburghäuser Raum und das Stadttheater um Gäste im Oberfränkischen werben. Gb

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