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Zeyerner gehen Dorferneuerung sehr engagiert an

Veronika Schadeck Dass den Zeyernern an ihrer Heimat gelegen ist, wurde am Dienstagabend bei der Bürgerversammlung in der Rodachtalhalle deutlich. Es ging dabei um die Zukunft und um die Gestaltung ih...
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Veronika Schadeck Dass den Zeyernern an ihrer Heimat gelegen ist, wurde am Dienstagabend bei der Bürgerversammlung in der Rodachtalhalle deutlich. Es ging dabei um die Zukunft und um die Gestaltung ihres Dorfes. Im Jahre 2020, wenn die Umgehung Zeyern fertiggestellt ist, soll die Dorferneuerung starten. Bereits jetzt hat die Vorbereitung begonnen.

"Die Stimmung war sehr harmonisch", schwärmt Bürgermeister Norbert Gräbner. Rund 60 Zeyerner Bürger waren anwesend. Wie Gräbner erklärt, haben 15 Zeyerner Bürger, sein Kämmerer und er an einem zweitägigen Grundseminar für die Dorferneuerung in Klosterlangheim teilgenommen. Die Ergebnisse wurden bei der Bürgerversammlung präsentiert.

Gemeinderat Hubert Bähr stellte die Arbeitskreise (AK) vor. Der AK "Zeyern Mitte" habe es sich zur Aufgabe gemacht, Möglichkeiten für die Belebung des Ortskerns zu suchen. Der Arbeitskreis "Zeyern Ortsbild" überlegt, wie das gesamte Ortsbild attraktiver gestaltet und wie Leerstände wiederbelebt werden könten. Der AK "Soziales Leben" will sich für die Schaffung eines Dorfmittelpunktes und für einen gemeinsamen Treffpunkt aller Vereine in der Gemeinde einsetzen.

"Die Zeyerner sind auf einem guten Weg und zeigen großes Engagement", lobte Reinhard Sponsel vom Amt für ländliche Entwicklung. Begeistert war er über die Art und Weise, wie die Zeyerner bei der Veranstaltung ihre Ergebnisse aus Klosterlangheim vortrugen. Eine Gruppe stellte ihr schauspielerisches Talent unter Beweis, als sie das soziale Leben in Zeyern darstellten.

Sponsel wies auch darauf hin, dass Privateigentümer in den Genuss von Förderungen kommen können. Der Fördersatz sei von 20 auf 30 Prozent angehoben worden. Er forderte die Hausbesitzer allerdings zu Geduld auf. Erst müsse das offizielle Verfahren im nächsten Jahr eingeleitet werden, dann könnten Fördermittel beantragt werden. Aber bis dahin könne man sich Gedanken über Sanierungs- beziehungsweise Verschönerungsmaßnahmen machen.

Gräbner erwartet im Rahmen der Dorferneuerung Fördersätze in Höhe von mindestens 65 Prozent. Aufgrund der verbesserten Finanzlage des Marktes Marktrodach hält der Bürgermeister aber einen Fördersatz wie bei der Dorferneuerung in Großvichtach - dieser lag bei 90 Prozent - für ausgeschlossen. Fest steht für ihn aber, dass sich das Dorfbild mit der Umgehung von Zeyern und der Dorferneuerung positiv verändern wird.

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