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Kronach
Stellungnahme

Zenkel-Schirmer: "Es gab keinen Appell"

Zu unserem Artikel "Streit um die fehlende Frau" vom 15. Mai, Seite 7, nimmt Kreisrätin Petra Zenkel-Schirmer Stellung, weil sie sich in verschiedenen Passagen falsch verstanden beziehungsweise zitier...
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Zu unserem Artikel "Streit um die fehlende Frau" vom 15. Mai, Seite 7, nimmt Kreisrätin Petra Zenkel-Schirmer Stellung, weil sie sich in verschiedenen Passagen falsch verstanden beziehungsweise zitiert fühlt:

Unsere Berichterstatterin habe sie in der telefonischen Anfrage gefragt, ob die Frauenliste eine Frau als stellvertretende Landrätin ins Rennen schicken würde. Ihre Antwort sei gewesen, "dass wenn Frau Memmel von den Grünen bereit wäre, dieses Amt zu übernehmen, würde sie unsere Unterstützung erhalten, und nur wenn sie nicht bereit wäre und sich keine weitere Frau parteiübergreifend zur Wahl stellen würde, kämen Maria Gerstner und ich in Frage". Auf die Frage, warum die FL Edith Memmel unterstützt, sei die Antwort gewesen, dass diese lange Jahre Landtagsabgeordnete gewesen sowie bestens vernetzt sei und viel politische Erfahrung besitze. "Deshalb hätten wir sie gerne als stellvertretende Landrätin." Dass Memmel seit 20 Jahren im Kreistag sitzt, sei Zenkel-Schirmer bisher unbekannt gewesen.

Weiter erklärt sie. "Es gab nie einen Appell an meine männlichen Kreistagskollegen! Mein Ausspruch in diesem Zusammenhang wurde verfälscht! Ich sagte, dass die Wählerinnen davon ausgehen, dass die Gremien des Kreistages so besetzt sind, dass sie als Frau von Frauen vertreten werden, natürlich am Besten paritätisch. Weiter sagte ich, dass die Gremien nicht nach persönlichem Ego besetzt sein dürfen, sondern paritätisch und jeder/jede muss diesbezüglich ihren/seinen Job machen."

Zum Zitat "Herausforderungen, die der Landkreis demnächst zu bewältigen hat, wie die anhaltende Trockenheit, Lucas-Cranach-Campus" habe sie gesagt, dass paritätisch besetzte Gremien, Gremien mit Frauen, einen anderen Blick auf die Dinge hätten, weil Frauen in der Regel aus einem anderen Umfeld kämen und viele Dinge anders sähen. red