Gremsdorf

Zeltlager reißt ein Loch in die Kasse

Zur Jahreshauptversammlung des Gremsdorfer Fischereivereins, die traditionell am Dreikönigstag im Saal des Sportvereines stattfand, waren 45 Mitglieder gekommen. Vorsitzender Robert Ruhmann erinnerte ...
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Peter Lorz, Philipp Geyer, Dominik Warter, Bernd Hauke, Robert Ruhmann und Stefan Lorz bilden den Vorstand des Fischereivereins. Foto: privat
Peter Lorz, Philipp Geyer, Dominik Warter, Bernd Hauke, Robert Ruhmann und Stefan Lorz bilden den Vorstand des Fischereivereins. Foto: privat

Zur Jahreshauptversammlung des Gremsdorfer Fischereivereins, die traditionell am Dreikönigstag im Saal des Sportvereines stattfand, waren 45 Mitglieder gekommen. Vorsitzender Robert Ruhmann erinnerte in seinem Bericht an viele Aktivitäten vom vergangenen Jahr.

Das Kellerfest, die Aktivitäten beim Kinderfest und das Forellenräuchern seien tolle Veranstaltungen, bei denen auch wieder viele Gäste dabei waren. Ruhmann lobte aber auch die Mitglieder für ihre rege Teilnahme an den Vereinsveranstaltungen. Beim Freundschaftsfischen mit Höchstadt ging der Pokal mit Heimvorteil zurück nach Höchstadt.

Der Jugendleiter Jörg Karger berichtete, dass an den Jugendveranstaltungen der befreundeten Vereine mit Erfolg teilgenommen wurde, das 5er- und 6er-Fischen wurde besucht und beim Schnupperangeln am Vereinsweiher konnten auch viele Ferienkinder mitmachen. Die Jugend sei auch beim Christbaumsammeln, den beiden "Zam-rama-dama"-Aktionen und allen anderen Vereinsveranstaltungen stark vertreten gewesen. Das Zeltlager 2019 fand in Gremsdorf statt, es kamen wieder viele Gäste aus Mühlhausen zu Besuch.

Stefan Lorz berichtete über die Aktionen am Vereinsweiher und von den Besatzmaßnahmen des Vereins. Bernd Hauke musste in seinem Kassenbericht für 2019 ein Minus von über 3000 Euro melden. Weniger verkaufte außerordentliche Jahreskarten und die Ausrichtung des Jugendzeltlagers nannte er als Gründe.

Die anstehende Neuwahl wurde zügig und harmonisch durchgeführt, alle wurden einstimmig gewählt, beim Jugendleiter löste Philipp Geyer Jörg Karger im Amt ab, bei den Kassenprüfern wurde Stefan Junggunst als Nachfolger von Sebastian Warter gewählt. Die restlichen Vorstandsmitglieder wurden für drei Jahre im Amt bestätigt.

Zur Versammlung war ein Antrag eingegangen, der sich mit der möglichen Ausrichtung der Gremsdorfer Kirchweih durch den Fischereiverein beschäftigte. In Gremsdorf wechselt der Ausrichter der Kirchweih jedes Jahr. Nach seiner Satzung könne der Fischereiverein die Gremsdorfer Kirchweih in der jetzigen Form nicht ausrichten, erklärte Ruhmann. Auch Kassier Bernd Hauke erklärte, wo die Probleme mit dem Finanzamt liegen und warum dies in der jetzigen Konstellation nicht möglich ist.

Es entwickelte sich eine rege Diskussion, in der Bürgermeister Norbert Walter (CSU) erklärte, dass die Gemeinde auch nicht als Ausrichter einspringen kann, das habe der Kämmerer dem Bürgermeister so mit auf den Weg gegeben.

Nach einer längeren Diskussion wurde von der Versammlung der schon vom Vorstand gefasste Beschluss, die Kirchweih so nicht auszurichten, da das gegen die Satzung (Vereinszweck) verstoßen würde und die Gemeinnützigkeit auf dem Spiel stehe, bestätigt. Der Bürgermeister wurde gebeten, eine Lösung zu suchen. Der Verein und seine Mitglieder seien gerne bereit, zu unterstützen, könnten aber nicht der Ausrichter sein.

Schriftführer Peter Lorz zeigte zum Abschluss bei der Kartenausgabe noch eine Präsentation mit den Höhepunkten des letzten Jahres. red

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