LKR Forchheim

Zeitreise zu Denkmälern

Acht Objekte öffnen am Sonntag, 8. September, beim Tag des offenen Denkmals ihre Pforten. Eine tolle Möglichkeit, kaum bekannte Schätze in der Region zu entdecken. Kunstminister Bernd Sibler nennt die Denkmäler einen Spiegel unserer Identität, die Geschichte lebendig machen.
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? Zehntscheune Neunkirchen am Brand
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Burg Hiltpoltstein, Am Schloßhof 7, Hiltpoltstein, Kontakt: sigrid.heid@outlook.com Im Kern mittelalterliche Burganlage mit über 900-jähriger Geschichte. König Ludwig I. erwarb die Burg 1841 und ließ sie sanieren; heute ist sie im Privatbesitz. Geöffnet von 10.30 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 15 Uhr

Ehemaliges Brauhaus, Am Schloßhof 1, Hiltpoltstein, Info: familiegeldner@t-online.de Das Haus war über mehrere Jahrhunderte das Brauhaus des Pflegamtes Hiltpoltstein. 1872 wurde es in ein Wohnhaus mit Stall umgebaut. Seit Abschluss der Sanierung durch den Fränkische-Schweiz-Verein Hiltpoltstein wird es als Vereinsheim mit musealen Ausstellungsräumen genutzt. Geöffnet von 10 bis 17 Uhr ? Schwimmbad Streitberg, Am Freibad 7, Streitberg Freibad am Fuß der Burg Neideck. Im Westen und Süden durch Bauten auf Winkelgrundriss eingefasste Schwimmanlage. Westflügel aus eingeschossiger Kabinenzeile mit Satteldach, 1931 erbaut. Seit 2008 unter Denkmalschutz gestellt. Geöffnet 10 bis 19 Uhr  ? Synagoge und jüdisches Museum Ermreuth, Wagnergasse 8, Ermreuth; Info: www.synagoge-museum-ermreuth.de 1822 als eine der größten Dorfsynagogen in Oberfranken erbaut. Am 9. November 1938 geschändet und verwüstet. 1953 bis 1974 als Lagerraum genutzt, 1975 vom Markt Neunkirchen erworben. 1988 entdeckte man auf dem Dachboden die Genisa, das verborgene Erbe. Mehrjährige Restaurierung, 1994 als Gotteshaus wiedergeweiht und als Begegnungsstätte und Museum für jüdische Geschichte und Kultur eröffnet. Geöffnet: 13 bis 18 Uhr. Führungen: 15 und 16 Uhr. ?  Schwarzhaupthaus Ermreuth, Wagnergasse 6, Ermreuth, Kontakt: Hermannstengel@aol.com Ehemals in jüdischem Besitz, zweigeschossiger traufständiger verputzter Fachwerkbau mit Satteldach, erste Hälfte des 19. Jahrhunderts mit älterem Kern. Mit der Synagoge ein einmaliges Ensemble in Oberfranken. Neben Friedhof und Schulgebäude stehen sie für das einst blühende jüdische Gemeindeleben im Ort. Geöffnet von 13 bis 19 Uhr ?  Dorfladen Obertrubach,Trubachtalstr. 2, Obertrubach. Info: hv.haefner@t-online.de Zweigeschossiger Satteldachbau mit Zwerchhaus aus Backstein. Im Obergeschoss pittoreske aufgeblendete Fensterrahmungen (um 1880/90). Geöffnet: 7.30 bis 15 Uhr ? Hist. Getreidespeicher, Am Bahnhof 33, Behringersmühle Der Speicher aus dem Jahr 1938 demonstriert die vollständig erhaltene Technik zur Verteilung des Getreides in verschiedene Kammern für die Lagerung im Dachgeschoss. Er belegt die Bedeutung des Bahnhofes Behringersmühle für die Landwirtschaft der Fränkischen Schweiz. Geöffnet: 10 bis 16 Uhr Aktion: Öffnung der Baywa-Halle aus der 1960er Jahren, in der zwei historische, sonst nicht zugängliche Lokomotiven stehen. Fahrten der Museumsbahn nach Ebermannstadt (11 und 15 Uhr mit Dampflok, 17 Uhr mit historischer Diesellok): Bewirtung im Zug, Fahrkarten- und Souvenirverkauf. ? Ehemaliger Zehntstadel, heute Felix-Müller-Museum, Anton-von-Rotenhan-Straße 2, Neunkirchen am Brand; Kontakt: Peter.Lichtenberger@web.de Der Zehntspeicher, auch Klosterscheune oder Oberer Speicher genannt, ist ein spätmittelalterlicher, um 1500 errichteter Bau. Ursprünglich Teil der Klosterbefestigung, diente er zur Lagerung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Seit 2000 beherbergt das Gebäude das Felix-Müller-Museum. Geöffnet: 14 bis 17 Uhr; Führung 14 Uhr, 15 Uhr Ausstellungseröffnung.

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