Erlangen

Zeitreise mit Plakaten

Im Stadtmuseum Erlangen sind Theaterplakate aus den vergangenen 70 Jahren zu sehen. Sie ergänzen die aktuelle Sonderausstellung über das Markgrafentheater.
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Ein Blick in die Ausstellung  Foto: Stadtmuseum Erlangen
Ein Blick in die Ausstellung Foto: Stadtmuseum Erlangen

Ergänzend zur aktuellen Sonderausstellung "Was für ein Theater! 300 Jahre Markgrafentheater in Erlangen" ist seit gestern eine Auswahl verschiedener Theaterplakate der vergangenen 70 Jahre im Stadtmuseum Erlangen zu sehen, denen eine wichtige Rolle bei der Visualisierung der Erlanger Theatergeschichte zukommt.

Nach 1945 erhielten fast alle Neuinszenierungen und Gastspiele im Markgrafentheater ein eigenes Plakat, heißt es in einer Pressemitteilung des Stadtmuseums Erlangen.

In ihnen manifestiert sich die Entwicklung vom regen Gastspielbetrieb des gVe, der von neuen Formaten wie den "Internationalen Theaterwochen der Studentenbühnen" und später vom "Theater in der Garage" flankiert wurde, zum heutigen Theater unter eigener Intendanz und mit einem eigenen Ensemble.

Künstlerische Ansprüche

Die Gestaltung der Theaterplakate spiegelt Moden und Trends der jeweiligen Entstehungszeit wider, aber auch die künstlerischen Ansprüche der Auftraggeber. Trotz weiterer Vermarktungsformen und digitaler Medien behält das Plakat seine Bedeutung als Visitenkarte des Theaters.

Die Auszeichnung der Premierenplakat-Serie des Theaters Erlangen mit dem German Design Award 2018 unterstreicht die Notwendigkeit der Plakatgestaltung als "Handschrift" einer solchen Institution.

Zum Thema Stadttheater der Zukunft äußert sich Intendantin Katja Ott in einem aufgezeichneten Interview, das ebenfalls in der Ausstellung zu sehen ist. Ihre Devise: "Theater muss in Bewegung sein und sich weiterentwickeln, um bestehen zu können."

Öffnungszeiten

Die Ausstellung ist bis zum 3. März 2019 zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag und Mittwoch 9 bis 17 Uhr; Donnerstag 9 bis 20 Uhr, Freitag 9 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 11 bis 17 Uhr; 24./25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar geschlossen. Eintritt: 4, ermäßigt 2,50 Euro. red

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