Zeil am Main
Sportkegeln

Zeil empfängt Schlusslicht zum Mainderby

Die Pokalaufgabe in Kaiserslautern ist erfolgreich abgehakt. Nun geht es für die Kegler des SKK Gut Holz Zeil in der 2. Liga Nord/Mitte am vierten Spieltag wieder um Punkte. Zu Gast auf der Zeiler Spo...
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Die Pokalaufgabe in Kaiserslautern ist erfolgreich abgehakt. Nun geht es für die Kegler des SKK Gut Holz Zeil in der 2. Liga Nord/Mitte am vierten Spieltag wieder um Punkte. Zu Gast auf der Zeiler Sportkegelanlage ist am Samstag (13 Uhr) mit dem ESV Schweinfurt das Schlusslicht der Tabelle.

Die "Eisenbahner" aus Schweinfurt sind mit nur einem Punkt aus drei Spielen nicht wie gewünscht aus den Startlöchern gekommen. Überraschend ist dabei allerdings, dass der bislang einzige Punkt im Auswärtsspiel beim selbst ernannten Titelkandidaten und Vizemeister TSV Großbardorf zustande kam. Die Heimspiele gegen den FSV Erlangen-Bruck (2:6) und dem Aufsteiger SC Luhe-Wildenau (3:5) beide verloren. Hinzu kam das Pokal-Aus jüngst mit dem 1:7 beim Erstligisten SF Friedrichshafen. Was beim Blick auf die bislang vier absolvierten Partien schnell ins Auge fällt, ist die Tatsache, dass der ESV schon neun unterschiedliche Akteure eingesetzt hat und nur Kapitän Daniel Eberlein, Stefan Roth und Karl-Heinz Nenninger alle Partien hinter sich haben. Nachdem der ESV in der abgelaufenen Saison mit einem überraschenden Erfolg in Weiden am letzten Spieltag dem Abstieg gerade noch entging, wird es auch in dieser Saison für die Schweinfurter wohl vornehmlich um den Klassenerhalt gehen.

Der SKK Gut Holz Zeil möchte einen Punkteklau der unterfränkischen Nachbarn natürlich mit aller Macht verhindern und gibt den Derbysieg für das Heimspiel gegen den ESV als klares Ziel aus. Hierzu wird die Mannschaft aus Zeil an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen wollen. Mit 3589, 3506, 3536 und 3581 Kegeln wusste das Team um Mannschaftsführer Olaf Pfaller in allen vier Partien zu überzeugen, konnte damit allerdings nur das Heimspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten TSG Kaiserslautern erfolgreich gestalten. In Liedolsheim und in Bamberg stattete man den Gastgebern jeweils an einem Sahnetag den Besuch ab und musste trotz guter Leistung mit leeren Händen nach Hause.

Ein Portion Extramotivation

Umso wichtiger erscheint es nun, das Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten vom ESV Schweinfurt zu gewinnen, um das Punktekonto wieder ausgleichen und sich im Mittelfeld der Liga etablieren zu können. Doch dass Derbys bekanntlich ihre eigenen Gesetze haben und sich Spiele im Sport nie auf dem Papier voraussagen lassen, dürfte bekannt sein.

Holger Jahn erklärt: "Wir müssen hochkonzentriert zu Werke gehen und dürfen die Schweinfurter auf keinen Fall unterschätzen. Sie kennen seit vielen Jahren unsere Bahnen und werden hier sicherlich gut auftreten. Was uns natürlich wieder helfen wird, ist der Zeiler Hexenkessel, der im Derby hoffentlich besonders brodeln wird."

Bastian Hopp sagt: "In der vergangenen Saison konnten wir beide Spiele gegen den ESV gewinnen. Ich freue mich nun auf das diesjährige Derby gegen Schweinfurt. Bei mir persönlich bringt ein Derby immer noch etwas Extramotivation, die ich hoffentlich in meine Leistung investieren kann." Und Marco Endres meint: "Wir haben die Qualität, um beide Punkte in Zeil zu behalten. Und genau das wird unser Ziel sein. Wenn wir alle unsere Leistung abrufen können, wird es für jeden Gegner schwer, in Zeil zu gewinnen. Aber genau die Heimspiele sollten in diesem Jahr auch der Schlüssel zum Klassenerhalt sein. Zu Hause dürfen wir nichts liegenlassen."

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