Kulmbach
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Zehn Jahre Kunstverein in Fotos

Es ist eine kleine Reise durch die zehnjährige Geschichte des Kunstvereins Kulmbach, ein Spiegelbild der immensen Ideen- und Gestaltungskraft dieser Künstlervereinigung. Geschaffen von Klaus Morsch, d...
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Klaus Morsch mit seinem Bild der illuminierten Spinnerei. Foto: Horst Wunner
Klaus Morsch mit seinem Bild der illuminierten Spinnerei. Foto: Horst Wunner

Es ist eine kleine Reise durch die zehnjährige Geschichte des Kunstvereins Kulmbach, ein Spiegelbild der immensen Ideen- und Gestaltungskraft dieser Künstlervereinigung. Geschaffen von Klaus Morsch, dem ambitionierten Fotografen und Ehemann der zweiten Vorsitzenden und Zeichnerin Cornelia Morsch. Der aus einem ganz subjektiven Blickwinkel das Geschehen beleuchtet. Die Vernissage zu "10 Jahre Kunst sehen" im Foyer der Sparkasse Kulmbach-Kronach interpretiert 40 Farbbilder, die transparenter und aussagekräftiger nicht sein könnten.

Aus 80 Ausstellungen - Morsch hat fast alle besucht - wählte er Motive mit den Werken der Künstler, von Beginn an bis zur Gegenwart. Da steht der Mensch, die Person im Zentrum, oft aus architektonischer Perspektive. Hier ist nichts gestellt, es lebt der Augenblick, Lebensmut, positive Wertschätzung und Energie rücken ins Blickfeld des Betrachters. "Schwarz trifft auf Gelb", eine Replik aus der Anfangszeit, bleibt in seiner natürlichen Wärme ein Hickgucker, später die "Lichtinstallartion Spinnerei" wie ein Traumgebilde, der Bahnhof Kulmbach strahlt fluoriszierend. "Licht- und Farbspuren" offenbaren schraffierte Linienverzweigungen aus der Höhe des Foyers der Sparkasse, einem der Sponsoren des Kunstvereins.

Die Aufnahmen sind in den Mönchshof-Industrieräumen entstanden, in Galerien, im Historischen Badhaus und in der Hauptstelle des Bankinstituts. Morsch: "Es soll nicht unbedingt ein repräsentativer Querschnitt sein, sondern es sind vor allem meine Lieblingsbilder präsent". Die überaus große Offenheit und Kreativität des Kunstvereins, seine niveauvolle Vielfalt seien das Ziel der Ausstellung.

Für Vorsitzenden Karl-Heinz Greim ist die Entwicklung des Kunstvereins eine Erfolgsgeschichte, "wir konnten uns nach schwierigen Anfängen fest im Kulmbacher Kulturleben etablieren, viele Ausstellungen prägten unsere Handschrift".

Auch Henry Schramm erinnerte an den Beginn, "Ihr habt danach Akzente gesetzt und seid eine Bereicherung für die Stadt". Kurz ging er noch auf das Turbinenhaus in der Alten Spinnerei ein, das wegen des einmaligen Ambientes nach der Fertigstellung auch Raum für Vernissagen bieten werde. Sigrid Daum, Mitbegründerin des Kunstvereins, sang ein Loblied auf den Kunstverein, "ich wünsche ihm weitere erfolgreiche Jahre". Musikalisch umrahmte die Eröffnung das "Duo dell' A.R.T." .

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