Kronach

Zauberhafte Szenen beschert

Am Freitag fand der Weihnachtsgottesdienst der Wefa und des Carl-Link-Hauses Kronach statt. Beschäftigte wie auch Betreuer spielten die Weihnachtsgeschichte nach. Auch die Bevölkerung war eingeladen.
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Höhepunkt des Weihnachtsgottesdienstes der Wefa und des Carl-Link-Hauses Kronach war das stimmungsvolle Krippenspiel. Foto: Heike Schülein
Höhepunkt des Weihnachtsgottesdienstes der Wefa und des Carl-Link-Hauses Kronach war das stimmungsvolle Krippenspiel. Foto: Heike Schülein

Strahlende Gesichter, leuchtende Augen in der Stadtpfarrkirche und so manche Träne der Rührung - das zauberhafte kleine Krippenspiel bescherte den Beschäftigten und ihren Angehörigen sowie den Teams der beiden Kronacher Wefa-Werkstätten für angepasste Arbeit beziehungsweise des Carl-Link-Hauses glückliche Momente in der Vorweihnachtszeit. Gekommen waren auch viele Unterstützer und Freunde der Einrichtungen.

In der Wefa verdienen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen ihren Lebensunterhalt, ebenso wie auch im Carl-Link-Haus - eine Einrichtung zur "Teilhabe am Arbeitsleben für psychisch kranke/behinderte Menschen". Sie arbeiten an speziell für sie eingerichteten Arbeitsplätzen und stellen beispielsweise Bauteile für die Autoindustrie her. Träger ist die Diakonie Coburg.

Den Mittelpunkt des Gottesdienstes bildet alljährlich das Krippenspiel. Auch heuer herrschte eine feierliche Stimmung, als die Kirchenbesucher den heilsbringenden Ereignissen zuschauten und andächtig den Weihnachtsliedern lauschten. Die Geschehnisse der Heiligen Nacht, spielerisch und gesanglich dargestellt von fröhlichen, in schöne Gewänder gekleideten Mitwirkenden gingen ans Herz. Die Begeisterung, mit der die Akteure voller Hingabe sangen und schauspielerten, bis zum gemeinsam angestimmten "Feliz Navidad", übertrug sich auf die staunend zuschauende Gemeinde. "Alle Jahre wieder kommt die Wefa", freute sich Stadtpfarrer Thomas Teuchgräber über den traditionell in der Stadtpfarrkirche abgehaltenen Weihnachtsgottesdienst, in den sich viele Mitwirkende mit Gedichten, Geschichten sowie Gedanken rund um die schönste Zeit des Jahres einbrachten. Julian Zipfel las "Der kleine Trommler" vor - eine Geschichte voller großer Gefühle, die den Geist und die Bedeutung der Weihnacht aufgreift und mit ihrer Grundaussage einfach zum Fest dazugehört: Niemand braucht sich für seine Herkunft zu schämen. Wir sind alle gleich, egal ob als König oder Hirte geboren. Wichtig ist es, füreinander da zu sein, einander zu helfen und uns Freude zu schenken - ganz so, wie es der kleine Trommler mit seinem Trommelspiel macht. Matthias Gruschwitz trug das Weihnachtsevangelium vor. Zum Gedicht "Das Licht in deiner Hand" teilten die Mitwirkenden Teelichte an die Besucher aus. Die Musikgruppe ließ weihnachtliche Stücke erklingen, darunter auch das innig-ergreifende Gospel "Amen". hs

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