Zahl der Kinder wird steigen

Der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder in Neunkirchen am Brand ist da. Gespräche wurden deshalb bereits mit dem Elisabethenverein der katholischen Kirche und mit dem Diakonieverein für Kinder und ...
Artikel drucken Artikel einbetten

Der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder in Neunkirchen am Brand ist da. Gespräche wurden deshalb bereits mit dem Elisabethenverein der katholischen Kirche und mit dem Diakonieverein für Kinder und Jugend der evangelischen Kirche geführt.

Für den Waldkindergarten, der im nächsten Jahr ausgebucht ist, wurde eine weitere Gruppe angedacht. Durch den Wohnungsbau auf dem Hemmerleingelände wird sich der Bedarf ändern. "Die Zahlen werden durch ,Hemmerlein' erst ansteigen und dann rückläufig werden. Die Gemeinde ist gezwungen, die Infrastruktur intelligent zu errichten und dann weiter zu nutzen", meinte Michael Mosch von der Verwaltung.

Fest steht: Die vorhandenen Plätze in den Kitas reichen nicht, um den Bedarf zu decken. Für Kinder unter drei Jahren werden 143 Plätze benötigt, für U6, das sind Kinder von drei bis sechs Jahren - werden 316 Plätze benötigt und für Kinder unter zehn Jahren 265 Plätze.

Eine zweigruppige Kinderkrippe mit 24 Plätzen, die auch Kinder unter einem Jahr betreut, würde als Bau- und Betriebsträger der St.-Elisabethenverein übernehmen. Zusätzlich würde eine altersgemischte Kindertagesstätte benötigt, um zwölf Plätze für unter Dreijährige und sechs Plätze für unter Sechsjährige sowie zwei Kindergartengruppen mit 50 Plätzen zu haben.

Der Bauträger wäre der Markt Neunkirchen, die Betriebsträgerschaft würde von der Diakonie für Kinder und Jugend übernommen werden.

Der zehnprozentige Puffer, der nicht an Gastkinder vergeben werden darf, ist in den ermittelten Zahlen enthalten. Die Verwaltung wird nun beauftragt, mit den Betriebsträgern einen Kooperationsvertrag zu schließen. map



was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren