Oberthulba
Advent

Wünsche nach Christbäumen überfordern den Forst

Arkadius Guzy Mit einer voradventlichen Bitte hat sich Bürgermeister Gotthard Schlereth (CSU/Freie Wähler) an den Gemeinderat gewandt. Er appellierte, die Wünsche nach Weihnachtsbäumen nicht ins Uferl...
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Arkadius Guzy Mit einer voradventlichen Bitte hat sich Bürgermeister Gotthard Schlereth (CSU/Freie Wähler) an den Gemeinderat gewandt. Er appellierte, die Wünsche nach Weihnachtsbäumen nicht ins Uferlose gehen zu lassen. Denn die Gemeinde muss ab diesem Jahr Bäume teilweise kaufen, wie er informierte.

Wie gewohnt bekommen die Ortsteile für ihre Dorf- oder Kirchplätze jeweils einen großen Christbaum. Diese werden immer im gemeindeeigenen Wald geschlagen, erklärte Bernd Wald von der Bauorganisation der Gemeinde. Wie jedes Jahr hat er daneben aber noch eine Liste mit rund 40 weiteren Anfragen. Diese kleineren Bäume von etwa 1,50 bis 3,50 Meter Höhe finden als zusätzlicher Dorfschmuck Verwendung, werden in Kindergärten oder als Nebenbäume in den Kirchen aufgestellt.

"Diese können wir nicht alle aus dem Forst nehmen. Daher müssen wir Bäume teilweise kaufen", sagte Wald. Die Gemeinde betreibe gerade den Waldumbau, erklärte Schlereth: "Da macht es wenig Sinn, die Forstleute tagelang nach passenden Christbäumen suchen zu lassen." Die Kirchen müssten nicht auf Weihnachtsschmuck verzichten, doch stellte Schlereth die Frage, ob neben einem großen Baum noch so viele kleinere für den Kirchenraum notwendig seien.



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