Nüdlingen
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Wohnprojekte am Wurmerich und in der Burgstraße werden teurer

Arthur Stollberger Die Einführung eines Carsharing-Modells für die Gemeinden der Allianz Kissinger Bogen wurde den Nüdlinger Räten durch Tina Krieger, die Mitarbeiterin der Firma Mikar (Nürnberg), erl...
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Arthur Stollberger Die Einführung eines Carsharing-Modells für die Gemeinden der Allianz Kissinger Bogen wurde den Nüdlinger Räten durch Tina Krieger, die Mitarbeiterin der Firma Mikar (Nürnberg), erläutert. Wie es hieß, ist die Gemeinde daran interessiert, ein neunsitziges Modell eines beschriebenen Fahrzeugs durch Werbeeinnahmen kaufen zu lassen.

Das Carsharing-Modell sei auch im Kreistag vorgestellt und für gut befunden worden, sagte Bürgermeister Harald Hofmann (CSU). Personen oder Firmen, die sich am Projekt beteiligen, müssen für die Fahrzeuge in der Gemeinde Parkplätze zur Verfügung stellen. Außerdem müssen die Führerscheine der Nutzer vorgelegt werden.

Der Nüdlinger Gemeinderat erteilte der Firma Mikar einstimmig die Genehmigung, für das Carsharing-Modell in Nüdlingen zu werben. Bürgermeister Hofmann begrüßte die Entscheidung und nannte das Fahrzeug eine Ergänzung zum Gemeindemobil. Es gehe darum, den Bürgern modernere Wege der Mobilität zur Verfügung zu stellen.

Teurer als die Kostenschätzung werden die beiden Wohnprojekte am Wurmerich 55 (Jahnstraße) und Burgstr. 5 in Haard.

Architekt Matthias Kleinhenz verwies auf die überhitzte Baukonjunktur und legte den Räten die neuen Kosten vor. Beim Projekt Wurmerich 55 geht es um Gesamtkosten von 1 484 180 Euro. Die Mehrkosten betragen hier 169 244,06 Euro. Der Zuschuss, den die Gemeinde erwarten kann, liegt bei 407 000.- Euro.

Beim Projekt Burgstraße 5 steigen die Kosten um 114 651,35 Euro auf die neuen Gesamtkosten von 945 839,35 Euro. Der Gemeinderat nahm die Nachträge zur Haushaltsunterlage Bau zur Kenntnis und stimmte den Mehrkosten zu.

Zustimmung gab es für die Erteilung einer isolierten Ausnahme für die Errichtung eines Carports mit Flachdach in der Friedenstraße. Auch dem Bauantrag für Abbrucharbeiten und den Neubau einer barrierefreien Wohnung und Carport in der Jahnstraße wurde zugestimmt.

Die erforderliche Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans für die Errichtung eines Wintergartens am Bödelein wurde nach pflichtgemäßem Ermessen erteilt. Keine Einwände hat die Gemeinde Nüdlingen gegen die Bauleitplanung der Gemeinde Oerlenbach.

Zu befassen hatten sich die Räte mit der Vorentwurfsplanung für die Grünanlage mit Kneippbecken in der Schenkgasse, die Architekt Klaus Neisser erstellt hatte. Die Entwurfsplanung - so der Gemeinderat - soll nach der Variante A gebaut werden. Das geplante Schachfeld, gegen das vier Räte Einwände hatten, wurde mit 12:4 Stimmen genehmigt. Ins Gespräch kam auch ein zusätzlicher Bocciaplatz, der mit 15:1 Stimmen eine klare Mehrheit fand.

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