Im Aufenthaltsraum der Senioren-Wohnanlage trafen sich in Glosberg viele Mitglieder der Frauen-Union Kronach mit den Bewohnern und den Initiatoren Bernd und Margitte Büttner an einer reich gedeckten Kaffeetafel.
Bernd Büttner erläuterte den Hintergrund für den Umbau der alten Schule in eine solche Wohnanlage. Durch Zufall sei er auf dieses Gebäude aufmerksam geworden und nach eingehender Besichtigung auf die Idee gekommen, etwas Nützliches aus dem zu Lagerzwecken genutzten Gebäude zu machen.
Er betonte, dass dies kein Altenheim sei, sondern dass die Bewohner über eine der fünf unterschiedlich großen Wohnungen verfügten, die seniorengerecht saniert und modernisiert wurden. Wenn die Bewohner mal genug von ihren eigenen Wänden haben, können sie sich im Aufenthaltsraum einfinden, dort Bücher aus der Bibliothek lesen, Musik hören, Fernsehen schauen oder sich unterhalten.


Ein eigenes Gärtchen

In der Seniorenwohnanlage könne jeder seine Freizeit selbst gestalten. Die Bewohner hätten zum Beispiel die Möglichkeit, ein eigenes Gärtchen nach ihren Vorstellungen anzulegen oder Spaziergänge in der Natur beziehungsweise im weitläufigen Park zu unternehmen.
Margitte Büttner zeigte Festlichkeiten, Vorführungen und Veranstaltungen auf, die im Laufe des Jahres abgehalten werden. Auch persönliche Feiern wie Geburtstage könnten die Mieter hier mit ihren Angehörigen feiern. Die Bewohner könnten selbst entscheiden, ob sie ihre eigenständige Lebensführung mit einer optimal bemessenen Pflege beziehungsweise Hilfestellung verknüpfen, zum Beispiel einen Pflegedienst oder "Essen auf Rädern" in Anspruch nehmen.
Die Mitglieder der Frauen-Union waren nach der Besichtigung einiger Wohnungen begeistert von der seniorengerechten Gestaltung. Gemeinsame fuhren sie dann nach Wolfersdorf, wo das Ehepaar Büttner ein weiteres Seniorendomizil errichtet hat. Auch hier hatten die FU-Mitglieder die Möglichkeit, einige Wohnungen zu besichtigen und waren von der seniorengerechten Gestaltung beeindruckt. hs