Coburg
Veranstaltungsreihe

Woche für Baukultur und Stadtentwicklung

Bereits zum fünften Mal nutzt die Wohnbau Stadt Coburg GmbH (WSCO) die bundesweite Initiative "Tag der Städtebauförderung" mit dem Ziel, Baukultur als Standortfaktor ins Zentrum der öffentlichen Wahrn...
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In die ehemalige Fleischerei Schlick im Steinweg 29 ist die Kultur eingezogen. Reaktiviert wurde das Gebäude durch die Wohnbau mithilfe der Städtebauförderung.  Foto: Nina Thumerer
In die ehemalige Fleischerei Schlick im Steinweg 29 ist die Kultur eingezogen. Reaktiviert wurde das Gebäude durch die Wohnbau mithilfe der Städtebauförderung. Foto: Nina Thumerer

Bereits zum fünften Mal nutzt die Wohnbau Stadt Coburg GmbH (WSCO) die bundesweite Initiative "Tag der Städtebauförderung" mit dem Ziel, Baukultur als Standortfaktor ins Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken. Vom 8. bis 15. Mai findet deshalb die zweite Baukulturwoche in Coburg statt.

"Die 2. Coburger Baukulturwoche verfolgt das Ziel, Baukultur und Stadtentwicklung zu einem Thema des öffentlichen Tagesgesprächs in Coburg zu machen. Wir möchten mit Bürgern jeden Alters, erfahrenen Fachleuten, aber auch jungen Stadtmachern ins Gespräch kommen und über ganz unterschiedliche Wege über eigene Projekte der Stadtentwicklung informieren", betont Christian Meyer, Geschäftsführer der WSCO. Mit dem Foto- und Videowettbewerb "Deine Stadt. Dein Lieblingsplatz." und einem digitalen Stadtspaziergang "QR durch Coburg" beschreite die WSCO dabei auch neue Wege.

Im "Schlick 29. Die Sanierungswerkstatt" fällt am Mittwoch, 8. Mai, um 20 Uhr der Startschuss. Dann lädt die Wohnbau GmbH gemeinsam mit der Hochschule Coburg - Fakultät Design - zum 2. Stadtsalon in den Steinweg. Prof. Mario Tvrtkovic, Hochschule Coburg, der die Baukulturwoche maßgeblich mitgestaltet und kuratiert hat, diskutiert mit politischen Vertretern, Architekten, Bauherren und jungen Stadtmachern über das Thema Baukultur. Am Donnerstag, 9. Mai, steht die Ketschenvorstadt im Fokus. Ab 19 Uhr führt Reiner Wessels, Leiter der Sanierungsabteilung der WSCO, zu bekannten und weniger bekannten Schauplätzen von Stadtsanierung im Quartier. Im Anschluss zeigt die WSCO in der Markthalle den Film "Leben in Coburg" von Annette Hopfenmüller. Im Beisein der Regisseurin und WSCO-Fachleuten kann der Abend mit Diskussionen ausklingen. Am Samstag, 11. Mai, findet ein großer Aktionstag im Steinweg statt. Von 10 bis 14 Uhr gibt es im "Schlick 29" unter anderem Vorträge und Informationen zum neuen Sanierungsgebiet, aber auch zu Fördermöglichkeiten für private Investoren. Stadtspaziergänge, eine lebendige Werkstatt mit Coburg-Miniaturen und eine Spielstraße für die Kleinen gehören außerdem zum Programm. Eine Street-Ball-Challenge mit Profispielern der Coburger Basketballer (BBC) lotst über vier Stationen durch die Innenstadt in den Steinweg. Außerdem können sich Besucher die Ergebnisse aus dem Foto- und Videowettbewerb ansehen und live vor Ort ihre Stimme für den Publikumspreis abgeben.

Weiter geht's am Montag, 13. Mai, mit einem Baukulturkino-Abend. Gezeigt wird bei Making Culture im Lohgraben 4 der Dokumentarfilm "Haus Tugendhat" von Dieter Reifahrth.

Mit sakralen Räumen als Stadtraum beschäftigt sich der Vortrag von Prof. Peter Krebs am Dienstag, 14. Mai. Ab 19 Uhr startet der Beitrag zur Dienstagsreihe der Hochschule Coburg am Campus Design.

Am Mittwoch, 15. Mai, geht es mit der Politik in den Dialog. Thema des 3. Stadtsalons ist die Frage, ob Baukultur eine kommunale Aufgabe ist. Moderieren wird Christian Limpert vom Bayerischen Rundfunk. red

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