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Bischberg
KOMMENTAR von Michael Memmel

Wo ist die Bürgernähe?

In Hirschaid und Hallstadt haben wir es getan (mit 160 bzw. 220 Zuhörern), in Bischberg hätten wir es auch gerne angeboten: eine Diskussion mit den Bürgermeisterkandidaten. Am 30. Januar wurde per Mai...
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In Hirschaid und Hallstadt haben wir es getan (mit 160 bzw. 220 Zuhörern), in Bischberg hätten wir es auch gerne angeboten: eine Diskussion mit den Bürgermeisterkandidaten. Am 30. Januar wurde per Mail eine Anfrage nach einem passenden Termin an alle Kandidaten verschickt, ein paar Tage später erhielten wir von allen fünf Bewerbern folgende, exakt wortgleiche Antwort: "Wir, die Bürgermeister-Kandidatin und die Bürgermeister-Kandidaten in der Gemeinde Bischberg, haben uns zu Ihrer Anfrage unterhalten und sind übereinstimmend zum Ergebnis gekommen, dass wir für ein derartiges Format einer Podiumsdiskussion nicht zur Verfügung stehen." Eine schriftliche Nachfrage nach den Gründen blieb von allen bis heute unbeantwortet. Das ist schon ein irritierendes Signal - nicht an uns als Veranstalter einer solchen Debatte, sondern an die Wähler aus der Gemeinde, denen ja ein solches Format bei der Suche nach dem richtigen Nachfolger von Johann Pfister helfen soll. Wir können nur hoffen, dass der kollektive Korb an die Bürger nur der Unsicherheit vor einem solchen Auftritt geschuldet ist und der Amtsträger sich bald daran gewöhnt, im Rampenlicht zu stehen. Nicht dass am Ende gar keiner wirklich Bürgermeister werden möchte!