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Coburg

Wo die Nachtwächter entlanggehen

Momentan ist es schwierig, in die Ferne zu verreisen. Für freie Pfingsttage hat eine Expertin ein paar tolle Tipps, wie Coburger und Landkreisbürger die Vestestand neu entdecken können.
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Ein Spaziergang zum Hexenturm oder entlang der alten Stadtmauern beim Bärenturm ist empfehlenswert und offenbart Coburgs lauschige Ecken.  Foto: Marieke Fiala
Ein Spaziergang zum Hexenturm oder entlang der alten Stadtmauern beim Bärenturm ist empfehlenswert und offenbart Coburgs lauschige Ecken. Foto: Marieke Fiala

Pfingsten steht vor der Tür - viele hatten schon seit langem ihren Urlaub geplant. Normalerweise ist die Stadt zu dieser Zeit wegen des Coburger Convents auch gut besucht, einige würden gar sagen "überfüllt". Dieses Jahr ist wegen der Corona-Pandemie vieles anders. Wer heuer also zu Hause bleibt oder bleiben muss, kann vom ausnahmsweise "leeren" Coburg profitieren und freie Tage in der Heimatstadt neu erleben. Denn auch Coburg hält "einige schöne Fleckle" bereit, wie Susanne Zucker verrät.

Normalerweise plant und koordiniert sie die Stadtführungen, die aktuell noch nicht angeboten werden können. Trotzdem lohnt es sich, auf eigene Faust loszulaufen und mit offenen Augen die Stadt zu besichtigen: Die typische Altstadttour durch Coburg führt vom Marktplatz über die Ketschengasse zum Münzmeisterhaus, vorbei an der Morizkirche in Richtung Ehrenburg. Vom Schlossplatz aus werden dann die Arkaden, das Landestheater und das Staatsarchiv bewundert. Die grauen Informationstafeln vermitteln auch ohne Tourguide Wissenswertes über die Geschichte Coburgs.

Zucker kennt aber auch einige Geheimtipps abseits der normalen Stadtführungen: "Die kleine Gartenanlage vor unserem Kunstverein ist ein idyllischer Platz, wo ich selbst oft meine Mittagspause verbracht habe." Bäume, Blumen, Wiesen und Bänke laden dort zum Verweilen ein. Auch ein Spaziergang zum Hexenturm oder entlang der alten Stadtmauern beim Bärenturm ist laut Susanne Zucker empfehlenswert. "Hier gehen oft auch unsere Nachwächter entlang", erklärt sie.