Erlangen

Wo die Jugend was zu sagen hat

Die wiedergewählten Vertreter des Jugendparlaments stellten sich beim Erlanger Verwaltungschef vor.
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Erlangens OB Florian Janik (r.) begrüßt die Vorsitzenden des Jugendparlaments, Anna Barth und Axel Just zum Antrittsbesuch. Foto: Stadt Erlangen/rh
Erlangens OB Florian Janik (r.) begrüßt die Vorsitzenden des Jugendparlaments, Anna Barth und Axel Just zum Antrittsbesuch. Foto: Stadt Erlangen/rh

Ihren Antrittsbesuch bei Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) absolvierten die neuen Vorsitzenden des Jugendparlaments (Jupa), Axel Just und Anna Barth. Großes Vorstellen war dabei allerdings gar nicht notwendig, denn Just und Barth gingen im November in ihre dritte Amtszeit - beidewurden 2014 erstmals in das Jupa gewählt. Der OB gratulierte den neuen Vorsitzenden zur Wiederwahl und zur Wahl an die Spitze des Gremiums. Zudemwollte erwissen, mit was sich das Jupa beschäftigen möchte.

"Themen gibt es viele. Daher ist es gut, dass wir - so glaube ich - ein ambitioniertes Jupa haben. Alle sind gut dabei. Eines der Themen sind die Buspreise der VGN", berichtete Zweite Vorsitzende Barth. Janik nahm das gern auf, "denn das ist ein spannendes und interessantes, aber auch ein komplexes Thema. Denn bei der Preisgestaltung gibt es verschiedene Mechanismen und Gründe, die da wirken. Aber ich finde es gut, dass sich das Jupa damit beschäftigt."

Just ging auf die Städtepartnerschaften ein. "In diesem Bereich wollen wir was unternehmen, auch mit der neuen Partnerstadt Bozen. Kontakte mit Jena undWladimir gibt es bereits. So planen wir mit demJugendparlament Jena eine gemeinsame Aktion am Tag der Deutschen Einheit im Herbst. Außerdem beabsichtigen wir den Abschluss einer Vereinbarung mit dem Jugendparlament Wladimir hinsichtlich der Zusammenarbeit." Der Oberbürgermeister machte darauf aufmerksam, dass die traditionelle Feiermit Jena amTag der Deutschen Einheit dieses Jahr in Erlangen stattfindet, "und es ist ja heuer der 30. Jahrestag des Mauerfalls".

Weitere Themen waren unter anderem die Beteiligung des Jupas an den Internationalen Wochen gegen Rassismus im März, die Öffentlichkeitsarbeit sowie der Bau von Sporthallen in der Stadt.

Zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung kommt das Jupa am Montag, 18. Februar, im Erlanger Rathaus (1. Stock, Konferenzraum117) zusammen. Beginn ist um 18 Uhr.Weitere feststehende Termine sind der 6. Mai, 22. Juli und 14. Oktober; alle Sitzungen beginnen jeweils um 18 Uhr. red

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