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Haßfurt

Wo die Jugend sich besser auskennt

Eltern und Großeltern bekamen im Schulzentrum Haßfurt einen Einblick in die Welt der Sozialen Medien.
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Laetitia Colacicco (von links), Simone Süßmann, Jessica Leisentritt und Steffi Hely Pelami gaben mit ihrem selbst geschriebenen Kurztheater "Kampf der Netzwerke" einen humorvollen Einstieg in den Abend. Foto: Jule Scheuring
Laetitia Colacicco (von links), Simone Süßmann, Jessica Leisentritt und Steffi Hely Pelami gaben mit ihrem selbst geschriebenen Kurztheater "Kampf der Netzwerke" einen humorvollen Einstieg in den Abend. Foto: Jule Scheuring

Was auf Snapchat, Instagram oder Tiktok los ist, ist für viele Eltern oder Großeltern ein Rätsel. Um hier Abhilfe zu schaffen, gaben Jugendliche im Schulzentrum Haßfurt vor kurzem Einblicke und Informationen aus erster Hand zu den aktuell angesagtesten sozialen Plattformen. Zum Crashkurs "Social Media" von und über "Digital Natives" (Personen, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind; Anm. der Red.) hatte die Bildungsregion Landkreis Haßberge eingeladen.

Großes Lob gab es vor allem für die fünf Mädchen, die über die verschiedenen Social-Media-Kanäle informierten und unkompliziert und offen zeigten, wie sie sich in diesen bewegen. Zum Auftakt des Abends präsentierten Laetitia Colacicco, Jessica Leisentritt, Steffi Hely Pelami, Simone Süßmann und Jule Scheuring ein kurzes Theaterstück, das sie eigenständig entwickelt und geschrieben hatten. Unter dem Motto "Kampf der Netzwerke" stellten sie spielerisch Social-Media-Plattformen wie Tiktok, Instagram oder Snapchat vor und sprachen Vorteile sowie Probleme und Gefahren durch diese an.

Gefahren und Schwierigkeiten

Für viele Lacher sorgten beispielsweise lustige Fotos aus dem Netz im Hintergrund, die zeigten, dass zwischen Realität und einem Social-Media-Post oftmals Photoshop und diverse Instagram-Filter liegen.

Dass die Sozialen Medien auch Gefahrenpotenziale und Schwierigkeiten mitbringen, thematisierte anschließend Kreisjugendpflegerin Theresa Fleischmann in einem fachlichen Input. Sie stellte unter anderem Indikatoren für eine mögliche Smartphone- oder Online-Sucht vor und gab Tipps zum Schutz der Privatsphäre in den Sozialen Medien.

Begeistert waren viele Besucher von den Experteninseln am Ende der Veranstaltung. Die Jugendlichen stellen dort jeweils eines der Sozialen Medien vor, zeigten auf dem Handy, was auf den Kanälen so los ist und wie man diese nutzen kann. Dies war eine gute Gelegenheit zum Nachfragen, um den Wissensvorsprung von Kindern oder Enkelkindern zur digitalen Welt etwas zu verkleinern.

Das Fazit einer Besucherin zu diesen Infos aus erster Hand von den "Digital natives": "Die Experteninseln waren Gold wert und sehr informativ!" Als kleine Erinnerungen und für manche vielleicht auch als Hilfestellung für den Umgang mit "digital natives@home" hatten die Jugendlichen zu jeder Plattform ein Handout gestaltet, auf dem alle wichtigen Infos, Beschreibungen sowie Vorteile und Gefahren der jeweiligen App übersichtlich zusammengefasst waren. Viele Eltern und Großeltern nahmen diese kompakten Infos gerne mit nach Hause und können nun künftig daheim bei ihren Kindern oder Enkeln mit neuem "Expertenwissen" glänzen. red

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