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Wo der SV Hut überall spart

Er sei nun seit elf Jahren als Zweiter und Erster Vorsitzender tätig und in dieser Zeit habe es schwierige finanzielle Situationen gegeben, sagte Vorsitzender Thomas Eschenbacher bei der Hauptversamml...
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Er sei nun seit elf Jahren als Zweiter und Erster Vorsitzender tätig und in dieser Zeit habe es schwierige finanzielle Situationen gegeben, sagte Vorsitzender Thomas Eschenbacher bei der Hauptversammlung des SV Hut Coburg. Sie seien bewältigt worden. Denn damaligen Verbindlichkeiten von 45 000 Euro stünden jetzt 9000 Euro im Plus gegenüber. "Trotzdem muss der Verein nach wie vor sparen, besonders bei Strom und Wasser", sagte Eschenbacher. Dadurch, dass seine Frau Andrea die Trikots wasche, würden etwa 1000 Euro im Jahr gespart. Hoffnungen macht man sich auf die Stadt. Die Bestandserhebung sei abgeschlossen, die Stadt plane eine neue Umverteilung der Fördergelder je nachdem, wie die Sportanlagen tatsächlich ausgelastet seien.

Zweiter Vorsitzender Thomas Wegener sprach in seinem Bericht viele Dinge aus dem Jugend-Fußballbereich an. Durch die zusätzliche Nutzung der Sportanlage durch die Footballer (CoTrojans) müsse eine gewisse Disziplin bei den Trainingszeiten eingehalten werden. 2019 seien vier Arbeitseinsätze geplant. Wegener hofft auf eine bessere Beteiligung als im Vorjahr. Dritter Vorsitzender Tobias Reistel sprach die 2018 durchgeführten Veranstaltungen an. Das Familienfest mit dem Kuhlotto im Juli sei verregnet gewesen. Deswegen seien nicht so viele Gäste wie sonst gekommen und der der Losverkauf hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Hauptkassiererin Sabine Trommer berichtete, dass die Kosten beim Hauptverein und der Sportheimgaststätte gegenüber dem Vorjahr in etwa gleich geblieben seien. Wegen des kurzen und milden Winters habe der Erdgastank nur zweimal nachgefüllt werden müssen. Hier seien gegenüber dem Vorjahr 2700 Euro gespart worden.

In den letzten drei Jahren gab es häufig Probleme mit der Heizungsanlage. Deshalb hat sich der Vorstand aufgrund der relativ guten finanziellen Situation des Vereins entschlossen, eine neue Heizung einbauen zu lassen. Nach der Vereinssatzung muss diese Entscheidung von einer Mitgliederversammlung gebilligt werden. Der Heizungsneubau kostet nach einem Kostenvoranschlag circa 27 500 Euro. Ingesamt erhält der Verein 45 Prozent an Zuschüssen von der Stadt Coburg und dem BLSV, der Eigenanteil beträgt fünf Prozent. Der Restbetrag werde über ein Darlehen geregelt.

Die Position des Geschäftsführers der Sportheimgaststätte blieb weiterhin unbesetzt. Die hier anfallenden Arbeiten werden kommissarisch von Thomas Eschenbacher und Sabine Trommer erledigt. Es sei dringend notwendig, dass spätestens ab 2020 ein Vereinsmitglied dafür gefunden werde, sagte Eschenbacher. Er teilte mit, dass 2020 Neuwahlen des engeren Vorstands anstünden. Neu gewählt werden müssten Hauptkassierer, Sportwart und Sportheimwart. Sie alle stünden nicht mehr zur Verfügung. Außerdem müssten der Zweite und Dritte Vorsitzende deutlich entlastet werden, da diese beruflich immer mehr beansprucht würden. Bernd Langbein

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