Bamberg

Feuerwerk und Böllern verboten: An diesen Orten sind keine Feuerwerkskörper erlaubt

Verbote für Raketen, Böller und Co. Diese Einschränkungen gelten nicht nur auf Domplatz, Michelsberg und Altenburg. Eine Übersicht, was Sie zu Sylvester beachten müssen
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Feuerwerk über Bamberg.  Foto: Ronald Rinklef/Archiv
Feuerwerk über Bamberg. Foto: Ronald Rinklef/Archiv

Generelles Feuerwerk-Verbot: Die Stadt Bamberg weißt erneut auf die speziellen örtlichen Regelungen zum Verbot von Silvesterfeuerwerk hin. So gilt ein komplettes Abbrennverbot für Feuerwerkskörper auf dem Domplatz, auf dem Michelsberg und auf der Altenburg. Aber nicht nur dort.

Hier gilt ein generelles Feuerwerk-Verbot

Denn was manche vielleicht nicht wissen: Laut Bundesgesetz (Paragraf 23, Absatz 1 der ersten Sprengverordnung) ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände grundsätzlich in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Seniorenheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen verboten.

Das Verbot umfasst den Gebrauch jedweder Art pyrotechnischer Gegenstände auf öffentlichen Straßen oder Plätzen an allen Stellen, von denen aus die genannten Örtlichkeiten in Brand geraten könnten. Solche Feuerwerkskörper, besonders wenn sie von minderer Qualität sind, erhöhen das Risiko erheblich, dass historischer Gebäudebestand in Flammen aufgehen könnte. Mit dem Verbot soll außerdem der Andacht von Kirchenbesuchern und dem Ruhebedürfnis kranker und alter Menschen entsprochen werden. Auch sollen Kinder nicht einem plötzlich einsetzenden Lärm ausgesetzt werden.

Kein Feuerwerk in Michelsberg erlaubt

Wie bereits in den vergangenen Jahren wird die Bürgerspitalstiftung die Zugänge zum Michelsberg in der Silvesternacht für die Öffentlichkeit sperren. Zutritt haben lediglich Besucher der dort ansässigen Gastronomie, des Theaters, des Museums und des Seniorenheims. Die Bürgerspitalstiftung und die Stadt Bamberg bitten um Verständnis für diese Maßnahme, durch die in den vergangenen Jahren größere Schäden verhindert werden konnten. Die Polizei wird auch in diesem Jahr wieder verstärkt entsprechende Kontrollen durchführen.

Auch Hausbesitzer können einen Beitrag zur Gefahrenminderung leisten, indem sie etwa alle Gebäudeöffnungen gut verschließen, mögliches Brandgut (etwa dürres Laub in Dachrinnen) reduzieren oder entfernen und regelmäßig kontrollieren.

Das Ordnungsamt weist außerdem darauf hin, dass pyrotechnische Gegenstände der Klasse II (Kleinfeuerwerke) nur noch bis Silvester und nur an Personen über 18 Jahre verkauft werden dürfen.

Raketen und Kracher dürfen nur in der Zeit vom 31. Dezember bis zum 1. Januar abgebrannt werden. Minderjährigen ist das Abbrennen von Kleinfeuerwerken wie Raketen und Böller gänzlich verboten. red

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