Bamberg

Wo baut die Stadt Bamberg im September?

Frühzeitige Information und Transparenz sind die wesentlichen Ziele des neuen Baustellenmanagementsystems der Stadt Bamberg. So sollen Ärger und Unverständn...
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Frühzeitige Information und Transparenz sind die wesentlichen Ziele des neuen Baustellenmanagementsystems der Stadt Bamberg. So sollen Ärger und Unverständnis bei Verkehrsteilnehmern, Anliegern und Gewerbetreibenden weitgehend vermieden werden, heißt es in der Mitteilung aus dem Rathaus. Nachfolgend die großen, verkehrsrelevanten Projekte der Stadt im September:
Ab 4. September beginnt der nächste Bauabschnitt der Straßenraumneugestaltung im Sanierungsgebiet Sand. Betroffen ist der Bereich zwischen der Dominikanerstraße und der Oberen Brücke. Der Abschnitt gehört offiziell zur Karolinenstraße, wird im Volksmund jedoch gerne als "Kernsgässla" bezeichnet. Die Verkehrsplanung knüpft an die vorausgegangenen Abschnitte an. Vorgesehen ist die Umgestaltung in einen "Verkehrsberuhigten Bereich" im Zweirichtungsverkehr. Der Straßenraum wird komplett höhengleich unter Wegfall aller Bordsteine ausgebaut. Zwischen den Entwässerungsrinnen sieht die Gestaltungsplanung eine Pflasterung mit dem bestehenden Granitgroßpflaster vor. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 24. November.


Wegebau an der AEO

Eine weitere Baumaßnahme beginnt voraussichtlich am 11. September mit dem Neubau eines Geh- und Radweges auf der nördlichen Seite der Pödeldorfer Straße (entlang der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken AEO). Hierbei handelt es sich nicht um ein Vorhaben, das zu einer größeren Beeinträchtigung des Verkehrsgeschehens in diesem Bereich führt. Die Maßnahme dient zur Verbesserung der Anbindung der ehemaligen "Nato-Siedlung", dem heutigen "Wohnpark am Rotseelein", und dauert bis circa 7. Oktober.
Am 18. September starten die Erschließungsmaßnahmen für das neue Wohngebiet "Ulanenpark". Hier sollen etwa 194 Wohnhäuser, darunter 36 Reihenhäuser entstehen. Im Vorgriff auf die Versorgung mit Wasser, Strom und Fernwärme erfolgt zunächst der Bau der Kanalisation, beginnend vom Anschluss des Gebietes in den vorhandenen Kanal in der Kapellenstraße. Für die Dauer dieser Arbeitsphase ist eine Sperrung für den Durchgangsverkehr erforderlich.
Ebenfalls ab 18. September erfolgt der Umbau der Kreuzung Zollnerstraße/Pestalozzistraße. In Vorbereitung unter anderem auf den Bau des Digitalen Gründerzentrums auf dem Areal der ehemaligen Lagarde-Kaserne wird ein neuer Zugang in das betreffende Gebiet geschaffen. In Verbindung damit wird der entstehende Straßenknoten umgebaut und mit einer Ampelanlage ausgestattet. Vor der Verlegung von Strom und Wasser wird ein neuer Mischwasserkanal eingebaut und an den vorhandenen Kanal in der Zollnerstraße angeschlossen. Der Verkehr wird an der Baustelle vorbeigeführt, wobei Behinderungen nicht ausgeschlossen sind.


Ampeln bekommen LED-Technik

Aktuell werden im Zuge eines Umrüstungsprogrammes mehrere Ampelanlagen mit energiesparender LED-Technik ausgestattet: 4. bis 6. September Markusplatz, 11. bis 15. September Ludwigstraße/Luitpoldstraße sowie 18. bis 22. September Franz-Ludwig-Straße/Willy-Lessing-Straße. Zur Verkehrsregelung werden Baustellenampeln oder die Einrichtung einer Diagonalsperre eingesetzt. red

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