Der gegen Freitagmittag einsetzende Schneefall im Dienstbereich der Polizeiinspektion Erlangen-Land führte auch im mittelfränkischen Nachbarlandkreis zu etlichen Unfällen und Behinderungen. Allein im Lauf des Freitagnachmittages kam es

zu zwölf Unfällen, bei denen es in den meisten Fällen bei Sachschäden blieb, teilt die Polizeiinspektion Erlangen-Land mit.

Hierbei kamen Fahrzeuge von der Fahrbahn ab, beschädigten Verkehrseinrichtungen oder kollidierten miteinander. Die Polizeibeamten mussten bei den Unfallaufnahmen aber auch immer wieder feststellen, dass trotz der schneebedeckten Fahrbahnen und der winterlichen Verhältnisse immer noch Fahrzeugführer mit Sommerreifen unterwegs waren. Dafür wird ein empfindliches Bußgeld fällig.

In insgesamt drei Fällen wurden Menschen bei den Unfällen verletzt. Glücklicherweise handelte es sich dabei lediglich um leichtere Verletzungen. Durch die glatten Straßen kam es unweigerlich auch zu Behinderungen an Anstiegen wie beispielsweise auf der Bundesstraße 2 bei Heroldsberg, Marloffstein und Adlitz. Dort blieben Busse und Lkw stecken und konnten sich erst befreien, nachdem der Winterdienst die Fahrbahnen geräumt hatte, der am Nachmittag im Dauereinsatz war.

Anders sah es dann am Samstagmorgen auf der B 2 bei Heroldsberg aus. Gegen 2.45 Uhr bog ein 22-jähriger Tourist aus

Estland mit seinem Pkw von der Bundesstraße 2 nach links in Richtung Heroldsberg ab. Dabei übersah er den entgegenkommenden Pkw, der auf der B2 in Richtung Nürnberg fuhr. Der 32- jährige Fahrer des Autos, das in Richtung Nürnberg fuhr, kommt aus Russland. Er konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Durch die Kollision wurde der 32-Jährige Fahrer des Pkw im

Gesicht verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. An beiden am Unfall beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden und sie mussten abgeschleppt werden. pol