Neuenmarkt

Wirtschaft wird zum Wohnhaus

Die ehemalige Gaststätte Köhler in der Neuenmarkter Hauptstraße soll künftig anders genutzt werden.
Artikel drucken Artikel einbetten
Die ehemalige Gaststätte Köhler an der Neuenmarkter Hauptstraße erhält eine neue Nutzung. Foto: Werner Reißaus
Die ehemalige Gaststätte Köhler an der Neuenmarkter Hauptstraße erhält eine neue Nutzung. Foto: Werner Reißaus

Die ehemalige Gaststätte Köhler an der Neuenmarkter Hauptstraße wird zu einem Mehrfamilienhaus umgebaut. Entstehen sollen darin sechs Wohneinheiten, zudem sind sechs Garagen im Innenhof geplant. Die momentan leerstehende Immobilie wird an das Neuenmarkter Nahwärmenetz angeschlossen.

Klaus Zahner (FW) regte in der jüngsten Gemeinderatssitzung noch an, die Dächer der Garagen zu begrünen.

"Endlich ist es soweit, es kann losgehen!" Mit diesen Worten brachte Bürgermeister Siegfried Decker (NG) seine Freude darüber zum Ausdruck, dass im Baugebiet "An der Steigengasse" die ersten Wohnhäuser errichtet werden.

Die ersten Häuser werden gebaut

Für gleich zwei Wohnhäuser mit Doppelgaragen und Stellplätzen hatte die Verwaltung die Genehmigung im Freistellungsverfahren erteilt. Voraussetzung dafür war der Satzungsbeschluss für die 2. Änderung des Bebauungsplans, der Wahlmöglichkeiten bei der Gestaltung der Dächer und der Verkleidung der Garagen zulässt.

Gut läuft laut Decker der Grundstücksverkauf, zehn Parzellen seien bereits veräußert worden. "Es werden weitere folgen, denn es gibt eine rege Nachfrage. Mit dem Bauen kann sofort begonnen werden."

Auf dem Grundstück Laubenstraße 43 wird der Bau eines weiteren Einfamilienwohnhauses ohne Keller zugelassen. Der Voranfrage hatten auch die Nachbarn zugestimmt.

Für Kinder ab sechs Jahren

Die Förderung der Nachwuchsarbeit in den Feuerwehren ist auch in der Gemeinde Neuenmarkt ein Thema. Zwei aktive Feuerwehrfrauen - eine davon ist ausgebildete Erzieherin - werden die Betreuung der Kinder in der Feuerwehr übernehmen. "Kinder sind unsere Zukunft und sichern den Bestand unserer Wehren", freute sich Siegfried Decker.

Der Bildung einer Gruppe für Kinder ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr als Teil der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehren stimmte das Gremium einmütig zu.

Neue Stühle und Tische

Der Gemeindesaal wird mit neuen Stühlen und Tischen ausgestattet. Auf Anregung von Gemeinderat Dieter Mühlbauer (SPD/Offene Liste) werden 160 statt der bislang geplanten Stühle angeschafft.

Der Brauchtums- und Dorfkulturverein "Hegnabrunner Moggerla" darf im Bereich der früheren Gaststätte "Zum Unteren Wirt" aufstellen. Die "Moggerla" werden zudem in die Vereinsförderung der Gemeinde aufgenommen und erhalten eine jährliche Zuwendung von 200 Euro. Ralf Pistor (CSU/WG), zugleich Zweiter Vorsitzender des Vereins, teilte noch mit, dass man bei der Maifeier die Feuerwehr Hegnabrunn mit ins Boot holen wolle.

Bürgermeister Siegfried Decker gab noch bekannt, dass Vertreter der DB Engineering & Consulting GmbH und des beauftragten Ingenieurbüros aus Österreich bei einem Ortstermin die Pläne für einen barrierefreien Umbau des Bahnhofs vorgestellt haben.

Drei Aufzüge am Bahnhof

Vorgesehen seien der Rückbau und die Verfüllung der Fußgängerunterführung, der Bau einer Überführung mit drei Aufzügen und drei dazugehörigen Treppenaufgängen. Diese Konstruktion ist so statisch gerechnet und konzipiert, dass eine Weiterführung der Fußgängerüberführung in Richtung DDM möglich ist. Der Baubeginn wird für 2023 angestrebt, wie Bürgermeister Decker erklärte.

Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren