Ebersdorf
SC Sylvia Ebersdorf

"Wirbelwind" Peker bereitete für "Knipser" Knoch vor

Der SC Sylvia Ebersdorf bleibt in der Erfolgsspur. Nach 90 gutklassigen und hart umkämpften Minuten landete die Kurth-Elf einen knappen, aber verdienten 1:0-Heimsieg gegen starke Burgebracher. SC Sylv...
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Der SC Sylvia Ebersdorf bleibt in der Erfolgsspur. Nach 90 gutklassigen und hart umkämpften Minuten landete die Kurth-Elf einen knappen, aber verdienten 1:0-Heimsieg gegen starke Burgebracher. SC Sylvia Ebersdorf - TSV Burgebrach 1:0 (1:0)

Nach einer zehnminütigen Abtastphase, in der die Gäste sehr hoch standen und versuchten, die Räume für die Heimmannschaft eng zu machen, übernahm das Team von Trainer Dieter Kurth mehr und mehr das Kommando. In der 12. Minute setzte sich Tayfun Peker, der die Hintermannschaft der Gäste mehrmals vor Probleme stellte, auf dem rechten Flügel durch und passte nach innen zu Tim Knoch, der sich auf engstem Raum einmal blitzschnell um die eigene Achse drehte und den Ball an Torwart Florian Dörnbrack vorbei zum 1:0 in die Maschen setzte.

Die Platzherren blieben weiterhin überlegen und versäumten es, bei guten Möglichkeiten von Tayfun Peker, Bastian Pöche und Andreas Böhnlein, das 2:0 nachzulegen. Die Gäste spielten bis zum Strafraum gefällig mit, nach vorne mangelte es jedoch in der ersten Hälfte an Durchschlagskraft. Mit ihrem Torjäger Stanislaw Nikiforow, der in der ersten Hälfte noch angeschlagen auf der Ersatzbank Platz genommen hatte, versuchten es die Steigerwälder in der zweiten Hälfte, dem Spiel noch eine Wendung zu geben.

Es entwickelte sich nun ein temporeiches und intensives Bezirksligaspiel, die klareren Torchancen der Begegnung hatten aber weiterhin die Platzherren. Erst setzte Tobias Dalke einen 16-Meter-Schuss knapp neben den Pfosten, dann vergab Fabian Zapf freistehend und schließlich bekam Gästekeeper Dörnbrack bei einem knallharten Schuss von Andreas Böhnlein aus spitzem Winkel gerade noch die Fäuste an den Ball und lenkte den Ball an die Unterkante der Latte. In den letzten 20 Minuten bekamen die Gäste dann mehr und mehr Oberwasser, doch die mit drei gelernten Offensivkräften angetretene Heimabwehr ließ bis auf eine Szene nichts mehr zu. Diese resultierte aus einem diskussionswürdigen Freistoß an der Strafraumecke. Der Ball wurde hoch in den Strafraum geschlagen und Stanislaw Nikiforow köpfte aus Nahdistanz am rechten Pfosten vorbei.

Die letzte Chance der Sylvia vereitelte in der 88. Minute der beste Gästeakteur Florian Dörnbrack, der einen flachen Hinterhaltschuss von Bastian Pöche glänzend aus dem Eck holte. jv

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