Harsdorf

"Wir sind zufrieden"

Harsdorf blickt auf 2019 zurück.
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in der Regel werden die Ehegatten der Gemeinderäte der Gemeinde Harsdorf am Ende einer Legislaturperiode auch zur Jahresschlusssitzung mit einem gemeinsamen Essen eingeladen. Das war auch kürzlich der Fall - und Bürgermeister Günther Hübner (CSU) konnte dazu auch die Altbürgermeister Helmut Knörl und Alfred Baumgärtner sowie die Mitarbeiter vom Bauhof und der Verwaltung willkommen heißen. Bürgermeister Hübner brachte seine Freude vor allem darüber zum Ausdruck, dass auch im zurückliegenden Jahr loyale und außerordentlich sachbezogene Entscheidungen herbeigeführt wurden.

Hübner ging auf die Aktivitäten in der Gemeinde Harsdorf ein. Während in der Gemeinde kein Personalwechsel notwendig wurde, habe es aber im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft einige Veränderungen. Neu hinzugekommen seien Tobias Müller, David Schilke, Lisa Luft und Marion Müller. Eine personelle Veränderung werde sich im kommenden Jahr noch im Bauamt ergeben.

Bürgermeister Günther Hübner ging zunächst auf die abgewickelten und fertiggestellten Baumaßnahmen und Projekte in diesem Jahr ein. So wurden die Arbeiten am Gemeindezentrum "Zur Tanne" und dem Bräuhaus abgeschlossen. Der Ausbau der Staatsstraße 2183 nördlich Ramsenthal bis zum Bahnübergang in Harsdorf und der damit verbundenen Ortsdurchfahrt in Sandreuth sowie der Asphaltierung des öffentlichen Feld- und Waldweges für eine Radwegefunktion zwischen Ramsenthal und Harsdorf konnte im vorgegebenen Zeitfenster abgeschlossen werden. Und wichtige Grundsatzbeschlüsse wurden zur Wasserversorgung gefasst, dabei mit einem Anschluss an die Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) und die Ertüchtigung der technischen Anlagen des Rohrnetzes von Harsdorf.

Aktuell laufen die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet in Zettmeisel und die Arbeiten für den Garagenbau am Bauhof. Für 2020 ist der Bau eines Oberflächenwasserkanals im Tulpenweg und Teilen der Blumenstraße vorgesehen, die Fortsetzung der Sanierung und Ertüchtigung der Wasserversorgung mit einer Generalsanierung des Hochbehälters in Oberlaitsch, die Gründung eines Brauvereins und eine weitere Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED und der DSL-Ausbau mit dem "Höfebonus".

Bürgermeister Hübner: "Trotz aller genannten Investitionen konnten wir wieder einen genehmigungsfähigen Haushalt vorlegen - und er schließt voraussichtlich auch ganz gut ab. Ich will nicht verschweigen, dass wir auch 2019 wieder Stabilisierungsmittel in einer Höhe von 315 000 Euro bekommen haben. Inzwischen sind es bereits 1 525 000 Euro, die wir vom Freistaat Bayern an Stabilisierungshilfe erhalten haben."

Der Schuldenstand wird zum Ende des Jahres bei voraussichtlich knapp einer Million Euro liegen und Ende 2020 bei 742 165 Euro, was pro Einwohner 755,77 Euro bedeutet. Bürgermeister Hübner: "Wenn wir noch unsere Ansparung für den Bausparvertrag abziehen, kommen wir auf 670 165 Euro. Seit 2014 haben wir fast 700 000 Euro an Tilgung durchgeführt. Mit dem Erreichten können wir aber mehr als zufrieden sein."

Bürgermeister Hübner sprach Dankesworte. Den Dank des gesamten Gremiums an Hübner für seine sehr engagierte Arbeit sprach Manfred Zapf aus.

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