LKR Kronach

Windheim gelingt der Königstransfer

Der Wechsel vom Nordhalbener Reiner Kürschner zum Oberfrankenligisten-Meister ist der spektakulärste Wechsel in diesem Jahr. Ein personeller Umbruch geht bei der TS Kronach vonstatten.
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Verstärkung erhält der TSV Windheim nach seinem Aufstieg in die Verbandsliga: Der aus Nordhalben stammende Reiner Kürschner kommt vom TTC Tiefenlauter in den oberen Frankenwald.  Foto: Hans Franz/Archiv
Verstärkung erhält der TSV Windheim nach seinem Aufstieg in die Verbandsliga: Der aus Nordhalben stammende Reiner Kürschner kommt vom TTC Tiefenlauter in den oberen Frankenwald. Foto: Hans Franz/Archiv
Wenn im September der Startschuss für die Tischtennis-Saison 2018/2019 fällt, dann hat sich wie in jedem Sommer das Spielerkarussell gedreht. Zum Teil sehr interessante Neuzugänge wurden dabei bei den Herren-Mannschaften im Kreis Kronach verzeichnet.
So ist dem Oberfrankenliga-Meister TSV Windheim ein nicht unbedingt erwarteter Coup gelungen. Mit dem Nordhalbener Reiner Kürschner kehrt der wohl stärkste heimische Akteur, der früher für den Bundesligisten Steiner Bayreuth spielte, nach fünf erfolgreichen Jahren beim Bayernligisten TTC Tiefenlauter in seinen Heimatlandkreis zurück. Zwar gehört Kürschner mit inzwischen 61 Jahren bereits zu den Senioren, doch zählt er noch keineswegs zum alten Eisen.
Kürschner agiert immer noch auf einem hohen Level, denn auch in diesem Jahr war er auf bayerischer und deutscher Ebene in seiner Altersklasse überaus erfolgreich. Auf ihren Neuzugang werden sich nicht nur die TSV-Verantwortlichen freuen, sondern auch die Zuschauer, die in der kommenden Serie Windheim auf Landesebene (Verbandsliga Nordost) aufschlagen sehen werden.
Einen neuen - allerdings altbekannten - Akteur kann die SG Neuses begrüßen. Alexander Zeuß kehrt vom Oberfrankenligisten TTV 45 Altenkunstadt zu seinem Heimatverein zurück. Ob die TS Kronach schweren Zeiten entgegengeht, muss noch abgewartet werden. Jedenfalls haben den bisherigen Oberfrankenligisten (künftig Landesliga Nordnordost) mit Dimytro Nazaryschyn (zum Mitkonkurrenten TTV 45 Altenkunstadt), Yannick Rauscher (zum FC Adler Weidhausen) und Michael Gehring (zum SV Rothenkirchen) drei Stützen verlassen. Andererseits bietet Kronach mit dem Bulgaren David Kostadinov einen neuen starken Spitzenspieler auf. Eine wertvolle Säule hat der FC Nordhalben verloren, denn die Nummer 1 des Teams aus der "Klöppelgemeinde", Thomas Schneider, wandert zum benachbarten Bezirksoberligisten TSV Teuschnitz ab. Auf der anderen Seite hat Ronny Müller die Teuschnitzer verlassen. Er geht zum Nachbarn ATSV Reichenbach und wird für den Aufsteiger in der Bezirksklasse A im vorderen Paarkreuz eine wertvolle Kraft sein.
Der TTC Wallenfels muss künftig auf die Dienste seines Spitzenspielers Philipp Müller verzichten. Er schlägt seine Zelte aus familiären Gründen beim Bezirksligisten TSV Breitengüßbach auf. Einen herben Verlust hat der TSV Stockheim mit Christoph Schülner zu beklagen. Er zieht ins Nürnberger Land nach Hersbruck.


Riedl verlässt TS Kronach

Im Damenbereich verlassen die ehemaligen Bayernliga-Mädchen (TTC Au) und zuletzt in der 3. Bezirksliga vertretenen Luisa Piwonski und Jana Siegemund die SG Neuses in Richtung Burgkunstadt. Simone Riedl von der ersten Mannschaft der TS Kronach, die sich aus der Oberfrankenliga zurückgezogen hat, verstärkt an Position 2 den TV Oberwallenstadt in der Bezirksoberliga West.
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