Bamberg

Willkommenes Angebot

Die neue Eltern-Kind-Gruppe der Caritas im Ankerzentrum Bamberg wird bereits nach wenigen Wochen sehr gut angenommen.
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Zwölf Eltern und ihre Kinder verbringen an fünf Vormittagen in der Woche gemeinsame Zeit beim Spielen und Lernen. Foto: p
Zwölf Eltern und ihre Kinder verbringen an fünf Vormittagen in der Woche gemeinsame Zeit beim Spielen und Lernen. Foto: p

Der Caritasverband für die Stadt Bamberg und dem Landkreis Forchheim e. V. startete Anfang Dezember 2018 in der Anker-Einrichtung Oberfranken (AEO) das vorerst auf zwölf Monate angelegte Pilotprojekt "Eltern-Kind-Gruppe". Das Projekt wird aus Mitteln des Freistaats Bayern sowie aus Mitteln des Flüchtlingsfonds der Erzdiözese Bamberg finanziert. Eltern und Kinder nehmen das Förder- und Entlastungsangebot bereits sehr gut an, heißt es in einer Pressemitteilung der Caritas.

Für eine Gruppe von zwölf Eltern und deren Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren findet von Montag bis Freitag, jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr eine feste Eltern-Kind-Gruppe mit dem Schwerpunkt "Spielen und Lernen" statt. Die Gruppe wird geführt von einer pädagogischen Fach- und einer pädagogischen Hilfskraft. Durch die verbindliche Begleitung der Kinder durch ihre Eltern ist die Aufsichtsfrage geklärt.

Eine Brückenfunktion

Das Ziel von Caritas und des Staatsministeriums sowie der mittelverwaltenden Regierung von Oberfranken ist, Betreuungsstrukturen für Kinder von Asylsuchenden in der AEO zu etablieren und eine gute kindliche Entwicklung und Förderung der Kinder im vorschulischen Alter zu unterstützen. Markus Oesterlein, örtlicher Leiter der AEO, ist dem Caritasverband für die Schaffung dieses Angebotes sehr dankbar. "Mit diesem Pilotprojekt schaffen wir eine Brückenfunktion. Inhaltlicher Schwerpunkt ist nicht nur die Sprach- und Wertevermittlung, sondern auch die Stärkung der elterlichen Kompetenzen", so Oesterlein.

Unterstützung und Freude

Caritasvorstand Peter Ehmann ergänzt, dass sich hier die Chance bietet, Familien in einer von Flucht und Zukunftsunsicherheit geprägten Lebenssituationen einen Ort zu geben, an dem sie Unterstützung, Rückzug, Ruhe und Freude finden können. Mit diesem Pilotprojekt ergänzt man das bisher ehrenamtlich vom Verein "Freund statt Fremd e. V." betriebene Spielzimmer. red

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