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Wilhelmsthal
Haushaltsplan

Wilhelmsthal senkt Schulden auf 2,5 Millionen

Die Gemeinde Wilhelmsthal hat ihren Haushalt verabschiedet. Bürgermeisterin Susanne Grebner (SPD) meinte, Geschäftsleiter Mario Kotschenreuther habe ein ausgezeichnetes Zahlenwerk erarbeitet. Im Finan...
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Die Gemeinde Wilhelmsthal hat ihren Haushalt verabschiedet. Bürgermeisterin Susanne Grebner (SPD) meinte, Geschäftsleiter Mario Kotschenreuther habe ein ausgezeichnetes Zahlenwerk erarbeitet. Im Finanzausschuss war der Haushalt einvernehmlich besprochen worden. Kotschenreuther bezeichnete das 12,9 Millionen Euro umfassende Haushaltsvolumen als eine erneute Herausforderung.

Die Haupteinnahmen im Verwaltungshaushalt sind der Einkommenssteueranteil mit 1,8 Millionen, die Schlüsselzuweisungen mit 1,5 Millionen, die Gemeindesteuern mit 300 000 und die Kanalbenutzungsgebühren mit 400 000 Euro. An Ausgaben nannte Kotschenreuther die Kreisumlage mit 1,5 Millionen und die Personalkosten mit 1,1 Millionen Euro, was 18 Prozent des Verwaltungshaushaltes seien. Durch einen vertraglichen Neuabschluss mit dem Mittelschulverband habe man rund 50 000 Euro eingespart.

Im Vermögenshaushalt rechne man mit knapp über fünf Millionen Euro an Zuweisungen und Zuschüssen für Investitionsmaßnahmen. Um den Vermögenshaushalt auszugleichen, sei eine Gesamtdarlehensaufnahme von 585 000 Euro erforderlich. Dank einer Sondertilgung im Januar könne der Schuldenstand auf knapp 2,5 Millionen Euro leicht gesenkt werden.

Die Gemeinde Wilhelmsthal erreiche im aktuellen Finanzplanungszeitraum eine positive Beurteilung, so dass die Leistungsfähigkeit zur Aufgabenerfüllung mit dem aktuellen Maßnahmenportfolio gewährleistet sei. Die positive "Einnahmesituation" sei der guten staatlichen Unterstützung in Form von Stabilisierungshilfen mit meist 90-prozentiger Förderung geschuldet, sagte Kotschenreuther. Nur durch diese finanziellen Hilfen könne ein rasanter Anstieg des Schuldenstandes vermieden werden.

Der Gemeinderat stimmte der Dorferneuerung in Effelter zu. Im Zeitraum von 2022 bis 2027 soll diese angegangen werden. Die Bürgermeisterin verwies auf Maßnahmen, die mit hoher Förderung schon umgesetzt wurden.

Die Gemeinde Wilhelmsthal hält an der beschlossenen Straßenbeleuchtung in Roßlach fest. In der Bürgerfragestunde wollte Anita Letsch wissen, warum in Roßlach nur zwei Drittel der Straßen ausgeleuchtet werden. Insbesondere bemängelte sie das fehlende Licht an der Bushaltestelle. Sie bezeichnete es als "schade", dass nicht der komplette Kapellenweg ausgeleuchtet wird.

Bürgermeisterin Grebner meinte, dass nur dort Lampen aufgestellt würden, wo mehrere Häuser sind: "Wir können nicht alle Weiler ausleuchten." Das sei für die Gemeinde finanziell nicht machbar. Wegen der Bushaltestelle könne man den Sachstand nochmals überprüfen und eventuell die Bushaltestelle verlegen.