Baiersdorf

Wildernder Hund reißt Reh bei Baiersdorf

Eine Frau muss sich wegen eines besonders schweren Falls der Jagdwilderei in Baiersdorf (Kreis Erlangen-Höchstadt) verantworten. Die Hundehalterin ließ ihren Hund, einen Rhodesian Ridgeback, an einem ...
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Eine Frau muss sich wegen eines besonders schweren Falls der Jagdwilderei in Baiersdorf (Kreis Erlangen-Höchstadt) verantworten. Die Hundehalterin ließ ihren Hund, einen Rhodesian Ridgeback, an einem Parkplatz zwischen Baiersdorf und Röttenbach von der Leine. Der Hund stöberte in einem angrenzenden Buschwerk ein Reh auf und verfolgte das flüchtende Tier über mehrere Hundert Meter, bis er sich an den Vorderläufen verbiss. Obwohl die Hundehalterin sofort einschritt, wurde das Reh so schwer verletzt, dass es von der hinzugerufenen Polizeistreife der Polizei Erlangen-Land erschossen werden musste. Im Stadtgebiet Baiersdorf besteht Leinenpflicht für Hunde ab einer Schulterhöhe von 50 Zentimetern. Grundsätzlich dürfen Hunde in Jagdrevieren nur dann unangeleint laufen, wenn sie sich im Einwirkungsbereich des Hundeführers befinden und dieser auch tatsächlich auf sie einwirken kann. Bei Verstößen wird der verantwortliche Hundehalter gegenüber dem Jagdausübungsberechtigten schadensersatzpflichtig.

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