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Wiesenthau
Gemeinderat

Wiesenthau hat viele Investitionen vor

Einstimmig verabschiedete der Gemeinderat Wiesenthau den Haushalt 2020. Da er schon in früheren Sitzungen vorberaten war, beschränkte sich Kämmerin Manuela Holm auf die zwischenzeitlich geklärten Frag...
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Einstimmig verabschiedete der Gemeinderat Wiesenthau den Haushalt 2020. Da er schon in früheren Sitzungen vorberaten war, beschränkte sich Kämmerin Manuela Holm auf die zwischenzeitlich geklärten Fragen.

So setzen sich die Aufwendungen für die Abwasserentsorgung aus einem Anteil an den laufenden Kosten von 87 000 Euro zusammen. Der Anteil Wiesenthaus an der Erweiterung der Kläranlage Forchheim beträgt 95 000 Euro.

Die schuldenfreie Gemeinde, die Rücklagen von rund einer Million Euro hat, investiert auch heuer kräftig. Insbesondere werden die Erweiterung des Kindergartens und die energetische Sanierung der Schule fortgeführt. Beim Kindergarten war auch über einen Bauantrag zu beraten, für ein Nebengebäude zum Abstellen von Kinderwagen im Grundstückseingangsbereich. Dabei kam zur Sprache, dass der Kindergarten je zur Hälfte auf Wiesenthauer und auf Schlaifhausener Flur liegt.

Beim Altbau will man die Fenster austauschen. Deshalb stellte Bürgermeister Bernd Drummer (BGW) ein Wärmeverbundsystem für das Mauerwerk in den Raum. Das Material - wohl Steinwolle - würde um die 65 000 Euro kosten. Hinzu kämen noch Flaschnerarbeiten (15 000 Euro). Theo Messingschlager (FW) hielt das zusammen mit dem Fenstertausch für sinnvoll. Sein Ratskollege Johannes Pieger (DGS) riet, erst die Mauerstärke zu prüfen. Wäre sie 36 Zentimeter, hält er eine zusätzlich Dämmung für nicht erforderlich. Der eingesparte Betrag sollte stattdessen in die Heizung investiert werden.

Für die kommenden Jahre hat sich Wiesenthau viele Investitionen vorgenommen. So soll bis 2022 ein neues Feuerwehrauto für 350 000 Euro bereitstehen. Für ein Bauhoffahrzeug und die Gebäudeerweiterung hat man 300 000 Euro in das Investitionsprogramm aufgenommen. Für Regenentlastungsanlagen und Kanalsanierungen sind 1,3 Millionen Euro bis 2022 vorgesehen. Den barrierefreien Ausbau der Bushaltstellen will man sich 200 000 Euro kosten lassen.