Vierzehnheiligen
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Wiedersehen nach 50 Jahren

Von 1968 bis 1969 besuchten sie die Haushaltungsschule St. Kunigund in Vierzehnheiligen. Nach 50 Jahren trafen sich die ehemaligen Schülerinnen an fast der gleichen Stelle, im Diözesanhaus in Vierzehn...
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Nach 50 Jahren trafen sich die 32 Schülerinnen der Haushaltungsschule St. Kunigund an ihrer ehemaligen Schule (im Hintergrund) in Vierzehnheiligen.  Foto: pr
Nach 50 Jahren trafen sich die 32 Schülerinnen der Haushaltungsschule St. Kunigund an ihrer ehemaligen Schule (im Hintergrund) in Vierzehnheiligen. Foto: pr

Von 1968 bis 1969 besuchten sie die Haushaltungsschule St. Kunigund in Vierzehnheiligen. Nach 50 Jahren trafen sich die ehemaligen Schülerinnen an fast der gleichen Stelle, im Diözesanhaus in Vierzehnheiligen, wieder.

Von den ehemals 46 Absolventinnen kamen 32 Ehemalige, die aus den Landkreisen Kronach, Bamberg, Lichtenfels, Kulmbach und aus Kemnath anreisten, zum Treffen. Auch ihre ehemaligen Lehrerinnen Schwester Bertholda, Schwester Engelharda, Schwester Eliana und Schwester Daniela, die allesamt Klosterschwestern sind, nahmen zur Freude aller an diesem schönen Ereignis teil. Erinnerungen von damals wurden wach.

In den Fächern Deutsch, Mathematik, Sozialkunde, Erziehungslehre, Säuglings- und Kinderpflege, Hauswirtschaft und Gartenpflege wurde der Grundstock für das weitere berufliche Leben gesetzt.

Grundstock gelegt

Nach erfolgreicher Prüfung durfte man sich staatlich geprüfte Hauswirtschaftsgehilfin nennen. Mit diesem großen Wissen, was quasi die Grundausbildung für weitere soziale Berufe darstellte, haben viele den beruflichen Weg der Krankenschwester, Kindergärtnerin, -pflegerin und -erzieherin eingeschlagen. Auch die Ausbildung zur Hebamme haben einige absolviert. Die damaligen Schülerinnen wurden bei ihren weiteren Ausbildungsinstitutionen mit ihrer Vorbildung aus der Haushaltungsschule "mit Kusshand" genommen.

Beim Mittagessen und anschließendem Kaffee und Kuchen erinnerte man sich auch daran, dass man Tag und Nacht im Schulgebäude wohnen musste, erstmals nach acht Wochen an einen Sonntagnachmittag und dann nur alle vier Wochen mal für einen Tag nach Hause durfte. Die Schule hatte damals Internatscharakter. Streng waren die Regeln und die Hausordnung gehalten. Man war sich einig, dass dies in der heutigen Zeit unvorstellbar sei.

Trotz aller Strenge will keiner diese Zeit in Vierzehnheiligen missen. Es sind damals Freundschaften entstanden, die schon 50 Jahre gehalten haben und auch weiterhin gepflegt und bestehen werden. red

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