Friesen

Wiedergutmachung in Friesen?

Trainer und Fans erwarten am Sonntag ab 16 Uhr gegen Röslau jedenfalls eine Reaktion von ihrer Mannschaft. Der Stachel der Enttäuschung nach der vermeidbaren Niederlage beim FC Lichtenfels steckt noch tief.
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"Junge, trau Dir was zu!" Friesens Trainer Armin Eck (r.) redet intensiv auf Neuzugang Max Schülein ein. Der Flügelflitzer soll aber nicht nur "knipsen", sondern auch mehr nach hinten mitarbeiten. Foto: Gunther Czepera
"Junge, trau Dir was zu!" Friesens Trainer Armin Eck (r.) redet intensiv auf Neuzugang Max Schülein ein. Der Flügelflitzer soll aber nicht nur "knipsen", sondern auch mehr nach hinten mitarbeiten. Foto: Gunther Czepera
Mit fünf Punkten steht der SV Friesen nach sechs Spieltagen in der Landesliga Nordost im Niemandsland der Liga. Tendenz: Fallend!
Es hätten nämlich gut und gerne auch acht Punkte sein können, doch die Mannschaft von Trainer Armin Eck verschenkte letzten Samstag beim FC Lichtenfels einen Dreier. "Unerklärlich nach unseren Führungen und mit einem Mann mehr, dass wir am Ende mit leeren Händen da standen", zeigt sich Eck immer noch verärgert. "Wir haben es verpasst, frühzeitig den Sack zuzumachen, Chancen zum 3:1 und auch danach waren vorhanden."
Die Chancenverwertung muss am Sonntag ab 16 Uhr deutlich besser werden, denn dann kreuzt mit dem FC Vorwärts Röslau ein bärenstarker Aufsteiger im Frankenwaldstadion auf, der überhaupt noch kein Spiel in dieser Saison verloren hat.
Sollte gegen Röslau kein Dreier gelingen, wird "Grün-Weiß" wohl erst einmal im hinteren Drittel der Landesliga hängen bleiben. Und genau das wollte der erfahrene Übungsleiter doch dringend verhindern. Aber vielleicht platzt bei den Frankenwäldern ja gerade zur zünftigen Schützenfest-Zeit der Knoten und die SVF-Jungs sind dieses Mal bis zum Schlusspfiff hellwach.
"Wir lassen die Kirche schön im Dorf", verliert Röslaus Coach Ali Sener nach dem Traumstart keineswegs die Bodenhaftung. Zwölf Punkten und Platz drei in der Tabelle sind natürlich mehr als ordentlich. Die Aufstiegseuphorie trägt den Aufsteiger weiter. Sener will sich nicht von Tabellenplatz 14 der Friesener blenden lassen, schließlich hätten die Eck-Männer ein sehr schweres Auftaktprogramm hinter sich. Außerdem muss er am Sonntag auf Routinier Mohamed Tamo und Youngster Berkan Kurdoglu verzichten.


Das Aufgebot

SV Friesen: Bauerschmidt / Kirschbauer - Roger, Münch, Kunz, Baier, Wiebach, Lindner, Sesselmann, Nützel, Tögel, Schülein, Daumann, Firnschild, Brandt, Söllner, Rödel, Stumpf.
Es fehlen: Gehring (Syndesmosebandverletzung), Fe. Müller (Leistenverletzung), Schütz (Kreuzbandriss). - Trainer: Armin Eck. red


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