Stadtsteinach

Wie geht es weiter mit der Schulsanierung?

Dagmar Besand Zwei Entwurfsvarianten für die Generalsanierung der Grund- und Mittelschule stellte Marcel Ebert, Geschäftsführer des Architekturbüros ABE Eichhorn Coburg, dem Stadtrat vor. Auf der Basi...
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Dagmar Besand Zwei Entwurfsvarianten für die Generalsanierung der Grund- und Mittelschule stellte Marcel Ebert, Geschäftsführer des Architekturbüros ABE Eichhorn Coburg, dem Stadtrat vor. Auf der Basis der bisherigen Machbarkeitsstudie sowie der mittlerweile vorliegenden Ergebnisse von Schadstoffuntersuchungen, statischen und bauphysikalischen Beurteilungen und nicht zuletzt des Unterrichtskonzepts haben die Spezialisten sich Gedanken gemacht, wie die Schule und der ebenfalls im Gebäude untergebrachte Hort künftig gestaltet werden können.

"Der Bau aus den siebziger Jahren hat eine sehr gute Struktur. Darauf kann man aufbauen", so der Architekt. Vorteil der Sanierung gegenüber einem Neubau, der 12,45 Millionen Euro kosten würde, ist vor allem der Platz. Die Schule hat deutlich großzügigere Räume als ihr bei einem Neubau zustünden.

Altlasten kein großes Problem

Altlasten wie Asbest und Mineralfasern wurden bei der Überprüfung gefunden, sind aber so verbaut, dass aktuell keine gesundheitlichen Gefahren damit verbunden sind.

Variante eins erhält die vorhandenen Räume und nimmt lediglich strukturelle Änderungen vor, um Schule und Hortbereich klarer voneinander zu trennen.

Variante zwei ist mit größeren Eingriffen verbunden, würde den maroden Verbindungsgang zwischen den Gebäudeteilen abbrechen und verlegen und eine flexibel nutzbare Zone schaffen, die als Mensa, Gemeinschafts- und Veranstaltungsraum dienen und mit Faltwänden unterteilt werden könnte.

Diese Lösung favorisieren die Stadträte einstimmig. Zwar ist sie mit längerer Bauzeit verbunden und kostet 1,75 Millionen Euro im Vergleich zu 925 000 Euro für die einfachere Variante, aber der Mehrwert rechtfertigt diese Investition, meinen die Räte. Vorbehaltlich der Zustimmung der Regierung von Oberfranken wird diese Variante deshalb nun intensiver ausgearbeitet, bevor die Detailplanung erneut beraten wird.

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